Red Bulls begeistern mit 4:0-Derbysieg gegen Linz

Atte Tolvanen feiert drittes Saison-Shutout
Salzburg, 3. Januar 2023 | Der EC Red Bull Salzburg gewann in der win2day ICE Hockey League gegen die Steinbach Black Wings Linz deutlich mit 4:0 und überzeugte dabei mit einer kompletten Performance. Mehr als 3.000 Zuschauer in der Salzburger Eisarena sahen spielfreudige Red Bulls, die ab dem zweiten Drittel ihre Chancen nutzten und auch einen in der Höhe verdienten Heimsieg feierten. Es war Salzburgs vierter Sieg in Folge.

Für das vierte Saison-Duell mit den Oberösterreichern mussten die Red Bulls neben den Rekonvaleszenten Ty Loney, Troy Bourke, Aljaž Predan, Thomas Raffl und Dominique Heinrich kurzfristig auch Peter Hochkofler mit einer Fußverletzung vorgeben. Dafür freute sich heute Maximilian Wurzer über sein Debüt mit den Profis. Der 18-jährige Stürmer kommt aus Zell am See und spielt seit 2018 in der Red Bull Eishockey Akademie, wo er in der laufenden Saison u.a. schon 20 AHL-Spiele mit den Red Bull Hockey Juniors bestritten hat.

Die Red Bulls legten sofort los, kamen auch bald zu ersten Möglichkeiten. Peter Schneider aus einem schnellen Pass vors Linzer Tor (1.), ein gutes Powerplay (5.) und Tim Harnisch am rechten Pfosten (7.). Dazwischen kamen vereinzelte Angriffe der Gäste, aber ab der 10. Minute ging es dann hin und her. Lange Zeit ohne echte Chancen, bis auch die Linzer Salzburgs Torhüter Atte Tolvanen ernsthaft prüften; Brodi Stuart aus kurzer Distanz (13.) oder Shawn St-Amant am linken Pfosten (19.). Auch beim zweiten Salzburger Powerplay vor der ersten Pause gab es kein Durchkommen gegen Linz‘ Goalie Thomas Höneckl – Ali Wukovits‘ Schuss (19.) ging an die Stange – und so ging es torlos nach 20 Minuten in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt drückten die Red Bulls anfangs vehement und wurden endlich belohnt. Benjamin Nissner bekam den Pass in Richtung Tor, überrumpelte einen Linzer Verteidiger und ließ cool zum 1:0 abtropfen (24.). Die Hausherren hatten dann weitere hochkarätige Chancen, konnten teilweise mit Pech zunächst nicht erhöhen. Ab der 27. Minute mussten die Red Bulls geschlagene 5 Minuten in Unterzahl spielen, machten das aber bravourös. Und mit Glück, als die Scheibe bei halboffenem Tor an die Stange ging (32.). Kaum wieder im Vormarsch, gelang den Red Bulls ein Doppelschlag (36.). Zuerst ließ Lucas Thaler dem Goalie die Scheibe durch die Schoner und nur 35 Sekunden später zog Nicolai Meyer aus dem linken Bullykreis genau ins Kreuzeck. Nach 40 Minuten und einem starken zweiten Abschnitt führten die Red Bulls mit 3:0.

In der 42. Minute setzte Paul Huber gleich einen drauf und verwertete im Powerplay das Zuspiel von Nicolai Meyer mit einem schönen Haken zur 4:0-Führung. Jetzt hatten die Red Bulls endgültig Oberwasser, fuhren einen Angriff nach dem anderen und zeigten schöne Kombinationen. Linz kam noch vereinzelt zu teilweise gefährlichen Schüssen, bei denen Atte Tolvanen auf der Hut war und sich bei einem abschließenden Unterzahlspiel sein drittes Saison-Shutout wohl verdiente. Vorn hatten die Red Bulls auch noch einige richtig gute Möglichkeiten, waren wie auch die begeisterten Zuschauer am Ende mit dem klaren 4:0-Heimsieg aber sehr zufrieden.
Salzburgs Torschütze Nicolai Meyer
„Wir haben heute 50 richtig gute Minuten gespielt. Kurze Zeit sind wir etwas gestrauchelt, aber insgesamt war das eine starke Leistung. Auch das Spiel mit dem Puck sowie das Zusammenspiel von Offensive und Defensive war sehr gut, wir hätten noch einige Tore mehr schießen können. Damit können wir heute sehr zufrieden sein.“


win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Tore:
1:0 | 23:15 | Benjamin Nissner
2:0 | 35:07 | Lucas Thaler
3:0 | 35:42 | Nicolai Meyer
4;0 | 41:52 | Paul Huber | PP

Zuschauer: 3.015
Die nächsten Spiele der Red Bulls
Fr, 06.01.23 | Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg | 19:15
So, 08.01.23 | EC Red Bull Salzburg – Migross Supermercati Asiago Hockey | 16:30
Di, 10.01.23 | EC Red Bull Salzburg – Hydro Fehérvár AV19 | 19:15

win2day ICE Hockey League

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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