LH Stelzer / LR Achleitner: OÖ. Arbeitsmarkt auch 2022 stabil

Qualifizierung bleibt weiter Gebot der Stunde

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer / Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Auch im Dezember Anstieg bei Beschäftigung und Rückgang bei Arbeitslosigkeit in OÖ – 2022 zweitniedrigste Jahresarbeitslosenrate aller Bundesländer“

„Der Arbeitsmarkt hat sich in Oberösterreich im abgelaufenen Jahr trotz der sehr herausfordernden Rahmenbedingungen als äußerst stabil erwiesen: Ende Dezember 2022 hat es in unserem Bundesland um knapp 12.000 Beschäftigte mehr und um mehr als 2.000 Arbeitslose weniger als im Dezember des Jahres davor gegeben. Zugleich wies Oberösterreich 2022 mit 4,0 % gemeinsam mit Tirol die zweitniedrigste Jahresarbeitslosenrate aller Bundesländer auf“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für Oberösterreich. „Auch wenn die Prognosen für das neue Jahr 2023 – wie zuletzt durch das Wifo – wieder etwas zuversichtlicher ausgefallen sind, bleibt die Lage herausfordernd. Daher setzen wir weiterhin auf aktive Arbeitsmarktpolitik und Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, damit Oberösterreich ein starkes Land der Arbeit bleibt“, betonen Stelzer und Achleitner.

Im Dezember 2022 verzeichnete Oberösterreich 686.000 unselbständig Erwerbstätige, das ist ein Anstieg um 1,7 % gegenüber dem Dezember 2021 mit 674.328. Die Zahl der Arbeitslosen ist zu Jahresende von 39.079 im Dezember 2021 auf 37.044 im Dezember 2022 zurückgegangen, das ist ein Rückgang um 5,2 %. Die Arbeitslosenquote betrug Ende Dezember in Oberösterreich 5.1 %, das bedeutet einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte. Österreichweit betrug die Arbeitslosenquote im Dezember 2022 7,4 %.

„Besonders erfreulich ist der weitere Rückgang bei der Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen in Oberösterreich – um mehr als 3.000 gegenüber dem Dezember 2021″, heben Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner hervor. Konkret wurden in Oberösterreich im Dezember 2022 6.773 Langzeitbeschäftigungslose verzeichnet, das sind um 31,8 % weniger als im Dezember 2021 mit 9.929.

Angestiegen ist wiederum der Zahl der offenen Stellen in Oberösterreich – um mehr als 2.000 gegen über dem Dezember 2021 auf 29.790 im Dezember 2022. „Daher bleibt die Qualifizierung das Gebot der Stunde. Denn Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erhöhen nicht nur die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Arbeitssuchende, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Betriebe jene Fachkräfte bekommen, die sie dringend benötigen“, unterstreichen Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.

Oberösterreich weiterhin Export-Bundesland Nr. 1

Mit 25,5 Milliarden Euro hat Oberösterreich im ersten Halbjahr 2022 wieder mit Abstand die höchsten Exporte aller Bundesländer aufgewiesen. Das bedeutet ein Plus von 20,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021. „Diese Zahlen sind erfreulich, weil jeder zweite Arbeitsplatz in der oberösterreichischen Wirtschaft direkt oder indirekt am Export hängt“, so Stelzer und Achleitner. „Aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklungen weltweit investieren wir aber weiterhin intensiv in die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts OÖ – sowohl im Rahmen unseres ‚Oberösterreich-Plan‘ als auch mit unserem neuen ‚OÖ. Zukunftsfonds'“, erklären Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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