Breitband – die Güterwege des 21. Jahrhunderts

3.900 Haushalte in 29 Gemeinden werden aus zweiter Breitbandmilliarde gefördert

Homeoffice, Online-Konferenzen mit der Firma, Videotelefonie mit Freunden auf der ganzen Welt oder auch Streaming. Auf eine superschnelle Verbindung ins Web will und kann heute niemand mehr verzichten. Während im Land derzeit noch die letzten offenen Projekte aus der ersten Breitbandmilliarde abgeschlossen werden, darf Salzburg weitere Millionen für die nächste Projektrunde erwarten. 3.900 Haushalte in 29 Gemeinden werden so gefördert.

„Ein flächendeckendes und schnelles Internet ist der entscheidende Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raumes. Jeder Euro, den wir in den Breitbandausbau investieren, ist eine Investition in die Zukunft“, betont Landesrat Josef Schwaiger.

Schwaiger: „31 Millionen Euro investiert.“

In Salzburg werden derzeit die noch offenen Projekte aus der ersten Breitbandmilliarde gebaut und abgeschlossen. „Insgesamt wurden in 32 Gemeinden im Bundesland 59 Projekte umgesetzt und rund 31 Millionen Euro investiert. Der Bund finanzierte 17 Millionen Euro, das Land nahm 1,2 Millionen Euro in die Hand“, zeigt sich Landesrat Josef Schwaiger über den bisherigen Ausbau zufrieden und ergänzt: „Datenautobahnen sind die Güterwege des 21. Jahrhunderts.“

Breitbandinternet-Ausbau in Tödtleinsdorf im Bild: Landesrat Josef Schwaiger und Fabian Prudky
(C) Land Salzburg / Neumayr – Leopold 

Fokus auf unterversorgte Haushalte

1,4 Milliarden Euro werden bis 2026 bei der zweiten Breitbandmilliarde von der Bundesregierung in ganz Österreich zur Verfügung gestellt. „Derzeit konzentrieren wir uns beim Ausbau auf die unterversorgten Haushalte. Sie sind nur mit erheblichem Aufwand und hohen Kosten zu erschließen, weil sie kleinräumig, dünn besiedelt und dadurch sehr kostenintensiv sind“, so der Landesrat. Fast 89 Prozent aller Haushalte im Bundesland Salzburg sind schon mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgbar.

3.900 Haushalte erhalten Glasfaser

Die erste Ausschreibungsrunde aus der zweiten Breitbandmilliarde brachte ein sehr erfreuliches Ergebnis für Salzburg: Bis spätestens 2026 sollen in 29 Gemeinden, überwiegend aus dem Flachgau, rund 3.900 Haushalte einen Glasfaseranschluss erhalten. Das ist ein Drittel aller noch unterversorgten Haushalte. Die Kosten in Höhe von 37 Millionen Euro werden mit 22 Millionen Euro zum Großteil vom Bund gefördert. Vom Land Salzburg kommen dazu noch 11,5 Millionen Euro.

Flächendeckende Versorgung rückt ein Stück näher

„Die geplanten Projekte sind für das Land Salzburg in den kommenden Jahren der mit Abstand wichtigste Hebel für den Ausbau in unterversorgten Gebieten und tragen gemeinsam mit den privatwirtschaftlichen Investitionen maßgeblich dazu bei, dem Ziel einer flächendeckenden Gigabit-Versorgung entscheidend näher zu kommen“, fasst Landesrat Schwaiger zusammen.

Aktuelle Versorgung in Salzburg

Die Verfügbarkeit von festem Breitband der Salzburger Haushalte weist derzeit folgenden Stand auf:

  • 98 Prozent über 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s)
  • 94 Prozent über 100 Mbit/s
  • 89 Prozent über 1.000 Mbit/s (zweitbeste Versorgung nach Wien)

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Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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