Red Bulls feiern zum Jahresende neuerlich Sieg gegen Ljubljana

Der 3:2-Erfolg wurde aber erst in der 57. Minute fixiert
Salzburg, 30. Dezember 2022 | Der EC Red Bull Salzburg gewann das letzte Spiel des Jahres in der win2day ICE Hockey League zuhause gegen HK SŽ Olimpija mit 3:2 und feierte den zweiten Sieg innerhalb von acht Tagen gegen die Slowenen. Der musste diesmal aber hart erarbeitet werden. Nach einer 2:0-Führung glichen die besser werdenden Gäste im Schlussdrittel aus, ehe Rückkehrer Paul Huber in der 57. Minute noch zum 3:2-Erfolg einnetzte. Die Red Bulls gehen damit als Tabellendritter ins neue Jahr.

Zum zweiten Heimspiel gegen Ljubljana innerhalb von acht Tagen ist die Ausfallsliste der Red Bulls wieder länger geworden. Neben Ty Loney, Troy Bourke und Aljaž Predan müssen auch der angeschlagene Thomas Raffl sowie Dominique Heinrich, der mit Unterkörperverletzung mehrere Wochen ausfällt, passen. Dafür verstärkte heute Paul Huber bei seinem Comeback wieder den Salzburger Angriff. Assistant Coach Ben Cooper, der seit 26. Dezember beim renommierten Spengler Cup in Davos, Schweiz, als Assistant Coach des Teams Canada im Einsatz war, wird beim Neujahrsspiel auf der Trainerbank der Red Bulls zurück sein.

Florian Baltram setzte in der 3. Minute ein erstes Achtungszeichen, als er sich durch die slowenische Abwehr bis zum Tor durchkämpfte. Zwei Minuten später traf Benjamin Nissner nach schöner Einzelaktion – er verwertete seinen eigenen Rebound – zur frühen Salzburger Führung (5.). Danach ging es intensiv auf und ab mit vielen harten Zweikämpfen. In der 9. Minute verhinderte Salzburgs Torhüter David Kickert den möglichen Ausgleich durch Christopher Dodero, der nach einem Abwehrfehler aus kurzer Distanz frei abzog. Die nächste Top-Chance der Red Bulls hatte Rückkehrer Paul Huber, der auf der linken Seite ins Offensivdrittel geschickt wurde, nach langem Solo aber nicht druckvoll genug schießen konnte (15.). In den letzten Minuten des flotten Startdrittels hatten die Hausherren deutlich mehr Scheibenbesitz und kombinierten sich jetzt teilweise sehenswert vors Tor. Ein zweites Mal ließ sich der slowenische Torhüter Anthony Morrone vor der Pause zwar nicht überlisten, die Red Bulls führten aber verdient mit 1:0.

Die Slowenen starteten druckvoll in den zweiten Abschnitt, aber mit einem Powerplay ab der 24. Minute waren die Red Bulls wieder voll da und kurz nach dessen Ende netzte Florian Baltram mit einem Gewaltschuss aus der Distanz zum 2:0 ein (26.). Eine Minute später nutzten auch die Gäste ihr erstes Überzahlspiel und stellten mit dem Tor des slowenischen Top-Torschützen Rok Kapel aufs 1:2. In weiterer Folge übernahmen nun die Gäste große Anteile des Spiels und stellten die Red Bulls vor Probleme. Einige nicht ungefährliche, weil verdeckte Schüsse landeten beim sicheren David Kickert. Vorn aber wurden die Salzburger erst in der 19. Minute im Powerplay wieder richtig gefährlich, taten sich davor schwer, geordnet vors Tor zu kommen. Nach 40 Minuten führten die Hausherren weiterhin mit einem Tor Vorsprung, das zweite Drittel ging aber an die Slowenen.

Im dritten Durchgang ging es sofort hin und her. Erbitterte Zweikämpfe beherrschten das Geschehen. Nach und nach wurden die Gäste druckvoller und nachdem David Kickert zunächst noch die Chance von Luka Kalan direkt vor ihm vereiteln konnte, war er danach beim Tor zum Ausgleich von Ziga Mehle chancenlos (48.). Das bewirkte ein sofortiges Aufbäumen der Red Bulls; Benjamin Nissner traf die Stange (51.), Paul Huber wurde bei einem Konter gerade noch unsanft gebremst (52.). Aber das Spiel blieb ausgeglichen, beide fighteten um jeden Zentimeter Eis. Ab der 55. Minute legten die Salzburger neuerlich mit einem guten Powerplay den Grundstein zum dritten Treffer, denn kurz darauf sprang der Puck nach Schuss von Paul Stapelfeldt von Paul Hubers Schlittschuh zum 3:2 ins Tor (57.). Danach galt es noch zwei Minuten mit 4 vs. 6 Feldspielern durchzuhalten, aber dann freuten sich die Red Bulls über den hart erarbeiteten Sieg gegen Slowenen, die heute absolut ebenbürtig waren.
Salzburgs Torschütze Paul Huber
„Wir haben ein starkes erstes Drittel gespielt und dann im zweiten irgendwie aufgehört und sie ins Spiel kommen lassen. Im Schlussdrittel haben wir dann aber einen Weg gefunden, das Spiel noch zu gewinnen und haben zum Glück die drei Punkte ins Trockene gebracht.“


win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – HK SŽ Olimpija 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Tore:
1:0 | 04:06 | Benjamin Nissner
2:0 | 25:27 | Florian Baltram
2:1 | 26:24 | Rok Kapel
2:2 | 47:37 | Ziga Mehle
3:2 | 56:39 | Paul Huber

Zuschauer: 2.095
Die nächsten Spiele der Red Bulls
So, 01.01.23 | EC Red Bull Salzburg – EC IDM Wärmepumpen VSV | 16:30 | Puls 24
Di, 03.01.23 | EC Red Bull Salzburg – Steinbach Black Wings Linz | 19:15
Fr, 06.01.23 | Hydro Fehérvár AV19 – EC Red Bull Salzburg | 19:15

win2day ICE Hockey League

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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