ÖSV – Wintersportsplitter: FELLER AUF PLATZ 2

SKI ALPIN 10 Dezember 2022 Val d’Isere (FRA)

Nach den Übersee Speedbewerben geht es an diesem Wochenende in Val d’Isère (FRA) weiter für das Technikteam. Heute wurde ein Riesentorlauf auf der Face de Bellevarde gefahren. Ganz oben am Siegertreppchen steht erneut der Schweizer Marco Odermatt, der in beiden Durchgängen Laufbestzeit fuhr. Das Podest teilt er sich mit Manuel Feller als Zweiten und Zan Kranjec (SLO) auf Rang drei. Insgesamt sind drei ÖSV-Läufer in den Top 10, ein sehr gutes Ergebnis für das Team.

Manuel Feller gelang bereits im ersten Lauf eine sehr gute Fahrt und lag in der Zwischenwertung auf dem zweiten Platz. Im zweiten Lauf konnte „Felli“ zeigen, dass er derzeit wieder in Topform ist. „Die Platzierung passt auf jeden Fall. Der erste Durchgang war ganz sicher besser als der zweite, aber ich habe gekämpft bis zum Schluss. Aber natürlich, mit dem Rückstand von 1,4 Sekunden kann man nicht zufrieden sein, das muss ich ganz ehrlich sagen. Der Rückstand ist einfach zu groß.“

Stefan Brennsteiner, wieder zurück nach seinem Meniskusriss, den er sich bei den Vorbereitungen im Herbst zugezogen hat, fuhr zwei gute Läufe und wurde Siebenter. Ebenso gut gelaufen ist es für den Kärntner Marco Schwarz, der sich letztendlich auf Rang acht platzierte.

Für Roland Leitinger war es, wie auch für Stefan Brennsteiner, ein Comeback-Rennen. Nach seinem bereits dritten Kreuzbandriss kehrt wer wieder in den Weltcup zurück. Mit dem Endergebnis, als Letzter im Klassement, war er nicht ganz zufrieden. „Ich hätte es mir anders vorgestellt, dass es besser geht. Es wollt leider nicht sein.“

Für Patrick Feurstein wurde es im Endklassement Platz 21.

Raphael Haaser, Lukas Feurstein und Dominik Raschner konnten sich für den zweiten Durchgang leider nicht qualifizieren.

SKI ALPIN  10 Dezember 2022 Sestriere (ITA)

ENTTÄUSCHENDES ERGEBNIS IN SESTRIERE

Beim Riesentorlauf der Damen in Sestriere (ITA) ist das Team der ÖSV-Technikdamen abgeschlagen. Keine Österreicherin schaffte es in die Top 10. Es wurde ein Heimsieg der Italienerin Marta Bassino, vor Sara Hector (SWE) und Petra Vlhova (SVK).

Für Elisabeth Kappaurer war es ein gutes Rennen, das sie auf Platz 14 beendete. Sie erzielte damit wieder einmal ein gutes Weltcupergebnis und ist auch beste Österreicherin. Mit der hohen Startnummer 46 konnte sie sich für den zweiten Lauf qualifizieren und zeigte dort, dass sie zurecht mit dabei ist. „Es war ein Fight von oben bis unten, darum bin ich jetzt umso glücklicher. […] Zwischen den letzten Weltcup Ergebnissen in den 30 und dem hier liegen schwere Verletzungen und harte Tage, ich glaube, ich höre heute gar nicht mehr auf zum Strahlen.“ 

Nicht nach Plan lief es für die restlichen Läuferinnen. Ramona Siebenhofer und Franziska Gritsch belegten ex-aequo Platz 17 in der Endwertung, Ricarda Haaser Platz 19, Katharina Truppe Platz 25 und Katharina Liensberger bildete das Schlusslicht im ÖSV-Team auf Platz 27.

Ausgeschieden bei ihrem Comeback Rennen ist Stephanie Brunner. Im zweiten Durchgang konnte sie als erste Läuferin in den Durchgang starten, doch konnte sie diese gute Startnummer nicht nützen und schied nach einem Torfehler aus.

Im zweiten Durchgang nicht dabei waren: Katharina Huber, Nina Astner, Magdalena Egger, Elisa Mörzinger

Ulbing und Payer fahren in der Qualifikation für Winterberg-PSL Bestzeit

Eine starke Vorstellung hat das ÖSV-Team am Samstagnachmittag in der Qualifikation für den Weltcup-Parallelslalom in Winterberg (GER) abgeliefert! Alle drei Damen und sieben von neun gestarteten Herren sind in den 16er-Finalentscheidungen am Sonntag (Start: 10.00 Uhr) mit dabei.

Bei den Damen fuhr Daniela Ulbing vor der Japanerin Tsubaki Miki und ihrer ÖSV-Teamkollegin Claudia Riegler Bestzeit. Sabine Schöffmann zog als Sechste ebenfalls souverän in die Top 16 ein. Ulbing bekommt es nun in der Auftaktrunde mit der Deutschen Carolin Langenhorst zu tun. Riegler trifft im Achtelfinale auf Gloria Kotnik (SLO), Schöffmann auf Ladina Jenny (SUI).

Bei den Herren war Alexander Payer vor dem Südkoreaner Sangho Lee und Olympiasieger Benjamin Karl der Schnellste. Das mannschaftlich starke Ergebnis der ÖSV-Herren rundeten Arvid Auner (8.), Matthäus Pink (9.), Fabian Obmann (10.), Andreas Prommegger (13.) und Sebastian Kislinger (16.) ab. Aus dem rot-weiß-roten Team verpassten lediglich Aron Juritz (30.) und Dominik Burgstaller (33.) den Finaleinzug.

Im Achtelfinale kommt es nun zu ÖSV-Duellen zwischen Payer und Kislinger sowie Auner und Pink. Karl trifft in der Startrunde auf Mirko Felicetti (ITA), Obmann auf Tim Mastnak (SLO) und Prommegger auf Stefan Baumeister (GER).

*** TV-Hinweis: ***
ORF SPORT+ überträgt den Weltcup-Parallelslalom in Winterberg am Sonntag, 11.12.2022, ab 09.55 Uhr LIVE!

Prommegger/Ulbing fahren bei Mixed-Teambewerb in Winterberg auf Platz zwei

Andreas Prommegger und Daniela Ulbing haben am Samstag beim Weltcupauftakt der Parallelboarder in Winterberg (GER) Platz zwei im Mixed-Teambewerb erreicht. Das neuformierte ÖSV-Duo überquerte im großen Finale gegen die Paarung Schweiz 2 mit Gian Casanova und Ladina Jenny zwar als Erster die Ziellinie, in der Videokontrolle nach dem Rennen wurde jedoch ein Fehler von Prommegger am vorletzten Tor erkannt, der die Disqualifikation der Österreicher zur Folge hatte.

Im kleinen Finale waren Arvid Auner und Claudia Riegler gegen die Polen Oskar Kwiatkowski und Aleksandra Krol bereits auf Kurs in Richtung Platz drei, ehe die in Führung liegende Salzburgerin in der Einfahrt in den Zielhang wegrutschte und Krol deshalb noch passieren lassen musste. So wurde es für Auner/Riegler in der Endabrechnung Rang vier. Im Halbfinale hatten sich in einem rein österreichischen Duell Prommegger/Ulbing gegen Auner/Riegler um 0,16 Sekunden durchgesetzt. Die Titelverteidiger im Teamweltcup, Alexander Payer und Sabine Schöffmann, mussten sich im Achtelfinale Deutschland 3 mit Elias Huber und Melanie Hochreiter geschlagen geben und landeten damit auf Rang zehn.

„Es tut mir für Dani leid, dass mir dieser Torfehler kurz vor dem Ziel unterlaufen ist. Ich bin in dieser Passage ein wenig zu direkt geworden und habe das Brett noch herumgerissen, aber es ist sich trotzdem nicht mehr ganz ausgegangen. Während der Fahrt habe ich den Fehler aber gar nicht wahrgenommen, da ist alles viel zu schnell gegangen. Wir sind aber ein gutes Rennen gefahren, und das stimmt mich sehr positiv“, meinte Andreas Prommegger.

Daniela Ulbing pflichtete ihrem Partner bei: „Wir haben gezeigt, dass wir schnell und daher ein starkes Team sind. Mit einem zweiten Platz in die Saison zu starten, ist richtig cool. So ein Fehler, wie er Andi unterlaufen ist, kann immer passieren. Davor ist niemand gefeit, da geht es um ein paar Millimeter. Ich bin von Lauf zu Lauf immer besser ins Fahren gekommen und in Summe mit dem Auftakt in den Weltcup sehr zufrieden.“

Auch Auner/Riegler bilanzierten nach ihrer gemeinsamen Weltcuppremiere durchaus positiv. „Mir ist es gelungen, bei jeder Fahrt etwas mehr zu pushen. Das interne Duell gegen Andi und Dani war natürlich speziell, aber auch da haben wir gut dagegengehalten. Beim nächsten Teambewerb in Bad Gastein werden wir einen weiteren Anlauf auf das Stockerl nehmen“, sagte Arvid Auner. „Der Fehler im kleinen Finale tut schon ein bisschen weh, weil ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich klar vorne gelegen bin, aber ich wollte nicht nachgeben. Leider bin ich dann in ein Loch gefahren und weggerutscht. Arvid ist ein sehr cooler Partner, ich freue mich schon auf die nächsten Rennen mit ihm“, so Claudia Riegler.

Am Sonntag steht in Winterberg mit einem Parallelslalom der erste Einzelbewerb in dieser Saison für die Raceboarder auf dem Programm (Start: 10.00 Uhr).

*** TV-Hinweis: ***
ORF SPORT+ überträgt den Weltcup-Parallelslalom in Winterberg am Sonntag, 11.12.2022, ab 09.55 Uhr LIVE!

Ski Nordisch

Hauser Neunte in der Verfolgung

Mit einem Verfolgungsrennen eröffneten die Damen heute den dritten Wettkampftag im Zuge des Heimweltcups in Hochfilzen. Dabei sicherte sich Julia Simon mit einer starken Vorstellung ihren zweiten Saisonsieg. Die Französin leistete sich insgesamt nur einen Fehlschuss und setzte sich souverän mit einem Vorsprung von 19,6 Sekunden gegen die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold (1 Fehlschuss) durch. Rang drei ging an die Tschechin Marketa Davidova (+28,1 sec./2 Fehlschüsse).

Aus österreichischer Sicht sorgte einmal mehr Lisa Hauser für das beste Ergebnis des heutigen Tages. Die Tirolerin startete zunächst stark in den Wettkampf und hielt sich über weite Strecken des Rennens im absoluten Spitzenfeld. Bis zum letzten Schießen wäre sogar ein Podestplatz in Reichweite gewesen, zwei Fehler beim letzten Stehendanschlag kosteten die 28-Jährige jedoch ein paar Positionen. Am Ende überquerte Hauser als Neunte, mit insgesamt drei Schießfehlern und einem Rückstand von 1:08,5 Minuten die Ziellinie.
Ebenfalls eine starke Leistung zeigte die erst 21-jährige Anna Gandler. Die Tirolerin leistete sich zwei Fehlschüsse am Schießstand, verbesserte sich um insgesamt 21 Plätze nach vorne und belegte am Ende den beachtlichen 30. Platz (+3:20,7 min.). Damit durfte sich die junge Österreicherin in ihrem erst zweiten Weltcuprennen über ihre ersten Punkte freuen. Mit Julia Schwaiger auf Rang 39 (+3:37,7 min./3 Fehlschüsse) klassierte sich zudem eine weitere heimische Athletin in den Top-40. Dunja Zdouc belegte im Endklassement Rang 51 (+4:59,9 min./5 Fehlschüsse).

STIMME:

Lisa Hauser (Neunte): „Auch wenn wir in Hochfilzen Neuschnee gewöhnt sind, ist es immer wieder schwierig, bei solchen Bedingungen zu laufen. Ich hatte aber extrem gutes Material und konnte mir auf der Loipe mein Rennen sehr gut einteilen. Deswegen ist es einfach schade, dass es heute am Schießstand nicht ganz so funktioniert hat. Vor allem die letzte Serie habe ich einfach ein wenig verhaut. Ich hatte heute wirklich eine große Chance und daher tut das jetzt schon ein bisschen weh. Vielleicht habe ich in der vierten Runde ein bisschen zu viel investiert, um mich von den anderen Athletinnen ein wenig abzusetzen. Das war jetzt im Nachhinein eventuell ein Fehler, aber manchmal muss man einfach ein bisschen Risiko nehmen und irgendwann wird das sicher belohnt.“

Weiteres Weltcup-Programm Hochfilzen (AUT):
Samstag, 10.12.2022, Staffel Herren, 13.40 Uhr
Sonntag, 11.12.2022, Staffel Damen, 11.30 Uhr
Sonntag, 11.12.2022, Verfolgung Herren, 14.15 Uhr

Stadlober über 10 km auf Rang zwölf

Bei eisigen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich absolvierten die Damen heute beim Weltcup in Beitsotolen (NOR) ein 10 km Einzelstartrennen in der klassischen Technik. Dabei lieferte Teresa Stadlober eine starke Performance ab. Die 29-Jährige belegte mit einem Rückstand von 1:03,2 Minuten Rang zwölf und durfte sich damit über ihr bisher bestes Saisonergebnis freuen.
An der Spitze sicherte sich die Finnin Kerttu Niskanen mit einem Vorsprung von 12,7 Sekunden auf die Norwegerin Anne Kjersti Kalvaa den Sieg. Platz drei ging an die Schwedin Frida Karlsson (+16,5 sec.).

Teresa Stadlober zeigte von Beginn an eine engagierte Leistung, stemmte sich beherzt gegen die klirrende Kälte in Norwegen und hielt sich während des gesamten Rennens in der Nähe der Top-Ten. Die Österreicherin teilte sich das Rennen zudem sehr gut ein, konnte bis zum Schluss ein konstant schnelles Tempo laufen und schaffte am Ende als Zwölfte die angepeilte Platzierung in den Top-15. 

STIMME:

Teresa Stadlober (Rang 12): „Mit dem 12. Platz heute bin ich sehr happy. Das war ein guter Wettkampf von mir, ich konnte wirklich das gesamte Rennen lang pushen und wir hatten sehr gutes Material. Es war allerdings richtig schwer zu laufen, weil es einfach so extrem kalt war. Es hatte ungefähr minus 18 Grad, also richtig eisige Temperaturen. Aber am Ende war es ein super Rennen und ich bin wirklich zufrieden.“

Weiteres Weltcup-Programm Beitostolen (NOR):
Samstag, 10.12.2022, 10 km Einzel Herren (Klassisch), 12.15 Uhr
Sonntag, 11.12.2022, Mixed-Staffel, 13.00 Uhr

Österreich gewinnt Mixed Team in Titisee-Neustadt (GER)

Sara Marita Kramer, Michael Hayböck, Eva Pinkelnig und Stefan Kraft haben am Samstag den Mixed-Team-Bewerb im Skispringen in Titisee-Neustadt (GER) für sich entschieden. Das ÖSV-Quartett siegte vor den Mannschaften aus Norwegen und Deutschland. Vor allem im zweiten Bewerbsdurchgang wusste das rot-weiß-rote Team zu überzeugen: Kramer kam auf 130 Meter, Hayböck auf 137, Pinkelnig auf 135 und Kraft auf 139. Da nutzte dem Norweger Halvor Egner Granerud auch ein 141-Meter-Flug im Finish nichts mehr. 

Am Vortag hatte Michael Hayböck im Herren-Einzelbewerb das Podium als Vierter nur knapp verpasst. Am morgigen Sonntag steht jeweils ein weiterer Einzelbewerb bei den Damen (12:15 Uhr) und den Herren (15:45 Uhr) am Programm. In der Nationen-Wertung führt Österreich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren vor Norwegen.

***Stimmen***

Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer: „Wenn man gesehen hat, welche vier starken Athletinnen und Athleten in unserem Team waren, hat man sich schon was ausrechnen können. Dass man gewinnt, da gehört auch Glück dazu. Wir sind sehr froh, dass wir heute gewonnen haben. Für morgen traue ich unseren Damen wieder sehr viel zu. Eva war heute extrem stark und auch Marita hat sich verbessert.“

Herren-Cheftrainer Andreas Widhölzl: „Alle vier sind gut gesprungen. Es war zu Recht, dass wir ganz oben gestanden sind. Hut ab, wie cool sie geblieben sind, weil es war nicht so einfach, der Wind hat gewechselt, und es war Schneefall. Stefan Kraft findet sich immer besser zurecht, er kriegt langsam das Gefühl für die Schanze, und Michi Hayböck ist sowieso gut drauf. Ich freue mich auf den morgigen Bewerb.“

Erster Saisonsieg für Barbara Aigner
***Carina Edlinger Dritte bei nordischem Weltcupauftakt in Finnland***


Erfolgreiches Wochenende für Österreichs Paraski-Sportler. Sowohl beim nordischen Weltcupauftakt in Vuokatti (FIN) als auch beim alpinen Paraski-Weltcup in St. Moritz (CH) gab es Siege und Podestplätze.

In St. Moritz fährt Barbara Aigner im zweiten Slalom heute zum Sieg. Es ist der erste Saisonerfolg der Niederösterreicherin in der Klasse der sehbehinderten Frauen. Ihr Bruder Johannes Aigner fährt in der Schweiz schon zum dritten Mal zum Sieg bei den sehbehinderten Männern. 

Barbara Aigner gewinnt mit ihrer Begleitläuferin Klara Sykora 4,20 Sekunden vor der Slowakin Alexandra Rexova. Dritte wird die Italienerin Chiara Mazzel (+10,95 Sek.). Veronika Aigner, Siegerin der ersten beiden St. Moritz-Rennen, liegt nach dem ersten Durchgang noch in Führung, scheidet aber in der Entscheidung aus. Damit wechselt auch die Führung im Gesamt-Weltcup von Veronika zu ihrer jüngeren Schwester Barbara. 

Bei den sehbehinderten Männern fährt Johannes Aigner (mit Guide Matteo Fleischmann) in beiden Durchgängen Laufbestzeit. Er distanziert den Italiener Giacomo Bertagnolli insgesamt um 2,18 Sekunden. Michal Golas aus Polen komplettiert als Dritter das Podest.

Thomas Grochar scheidet bei den stehenden Männern im ersten Lauf aus. Im gestrigen ersten Slalom von St. Moritz war der Kärntner noch auf Platz drei gelandet. Das Weltcup-Auftaktwochenende in der Schweiz geht morgen mit einem weiteren Slalom zu Ende. 

***Nordischer Auftakt in Vuokatti: Carina Edlinger am Podest***

Beim Auftakt des nordischen Paraski-Weltcups in Vuokatti (FIN) wird Carina Edlinger starker Dritte. Die Salzburgerin musste sich gemeinsam mit ihrem neuen Guide Tobias Eberhard über die 5km klassisch nur Siegerin Leonie Maria Walter sowie Linn Kazmaier (beide GER) auf Platz zwei geschlagen geben. Auf Siegerin Walter fehlen Edlinger 32,9 sec.

Das Podium mit Siegerin Barabra Aigner (Foto: ÖSV)
Das Podium über die 5km mit Carina Edlinger und Tobias Eberhard auf Platz 3 (Foto: ÖSV)

Biathlon: ÖSV-Herren belegen Rang sechs

Nach der Verfolgung der Damen stand heute für die Herren beim Weltcup in Hochfilzen ein Staffelrennen auf dem Programm. Der Sieg ging dabei an die großen Favoriten aus Norwegen. Die Skandinavier mit Sturla Holm Laegreid, Filip Fjeld Andersen, Johannes Thingnes Boe und Vetle Sjaastad Christiansen setzten sich mit insgesamt sieben Nachladern und einer Strafrunde mit 20 Sekunden Vorsprung gegen das Team aus Schweden (8 Nachlader) durch. Rang drei ging an die Mannschaft aus Deutschland (+28,6 sec./5 Nachlader, 1 Strafrunde).

Das österreichische Quartett in der Formation David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Harald Lemmerer gelang auch im zweiten Staffelbewerb der Saison eine solide Leistung. Die ÖSV-Herren zeigten vor allem am Schießstand ihr ganzes Können, leisteten sich insgesamt nur vier Fehlschüsse und lieferten damit die beste Schießleistung des gesamten Feldes ab. Am Ende belegte das heimische Team mit einem Rückstand von 2:28,6 Minuten Rang sechs.

Rennverlauf:

David Komatz sorgte zu Beginn für einen gelungenen Start in den heutigen Staffelbewerb. Österreichs Startläufer, der heute seinen 32. Geburtstag feiert, zeigte zwei schnelle und vor allem fehlerfreie Schießeinlagen und übergab als Dritter mit 10,2 Sekunden Rückstand an Simon Eder. Österreichs Routinier konnte im Anschluss an die gute Leistung seines Teamkollegen anschließen. Der Salzburger benötigte nur stehend eine Zusatzpatrone und positionierte die ÖSV-Staffel damit zu Hälfte des Rennens auf Rang Vier (+36,7 sec.). Anschließend startete Felix Leitner ins Rennen. Der Tiroler hatte gleich zu Beginn eine Schrecksekunde zu verarbeiten, als ihm kurz nach dem Start ein Sturz passierte. Der 25-Jährige ließ sich dadurch am Schießstand jedoch nicht aus der Ruhe bringen und leistete sich im weiteren Rennen nur stehend einen Fehlschuss. Auf der Loipe tat sich Leitner heute wieder etwas schwer, am Ende übergab er als Siebter (+2:18,8 min.) an Harald Lemmerer. Österreichs Schlussläufer benötigte sowohl liegend als auch stehend eine Zusatzpatrone und zeigte läuferisch eine starke Vorstellung. Der Steirer kämpfte beherzt bis zum letzten Meter und überquerte am Ende als Sechster (+2:28,6 min.) die Ziellinie.

STIMMEN:

David Komatz: „Mit meinem Rennen heute bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden, denn wenn man zweimal die Null bringt, ist das immer super. Es war durch den Schneefall vor allem stehend sehr schwierig, weil die Matte doch ein wenig rutschig war, aber ich bin froh, dass mir mein Rennen heute so gut gelungen ist.“

Harald Lemmerer: „Ich hatte beim Liegendschießen beim Nachladen doch größere Probleme, da ist mir wirklich kurz das Herz in die Hose gerutscht. Aber ich habe das zum Glück noch ganz gut in den Griff bekommen, auch wenn es natürlich ein paar Sekunden gekostet hat. Die Schlussrunde hat heute wirklich viel Spaß gemacht. Wir sind zu viert vom Schießstand hinaus. Im Anstieg habe ich versucht, mich vom Schweizer abzusetzen, das hat leider noch nicht funktioniert, aber nach der Abfahrt konnte ich ihn dann aus dem Windschatten heraus überholen. Ich denke, wir können unter diesen Umständen mit dem Top-Sechs-Resultat zufrieden sein.“

Vegard Bitnes (ÖSV-Cheftrainer Herren): „Ich bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Bei der ersten Staffel in Finnland hatten wir einen optimalen Tag, aber es war auch heute gut. Der Sturz von Felix war natürlich unglücklich, aber so ist der Leistungssport – ab und zu passieren dir solche Dinge einfach. Ich bin mit dem Ergebnis grundsätzlich zufrieden.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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