Red Bulls wollen Aufwärtstrend in Bruneck nahtlos fortsetzen

Peter Hochkofler: „Die letzten Spiele waren gut, aber wir können uns deswegen nicht ausruhen“

Salzburg, 5. Dezember 2022 | Auch in dieser Woche warten auf den EC Red Bull Salzburg wieder drei Spiele in der win2day ICE Hockey League. Morgen, Dienstag, bestreiten die Red Bulls das Auswärtsspiel gegen den HC Pustertal Wölfe (19:45 Uhr, ICE Livestream), anschließend geht es in Klagenfurt (Freitag) und zuhause gegen Innsbruck (Sonntag) weiter. Die Red Bulls haben mit den beiden Siegen am vergangenen Wochenende gegen Innsbruck und Bozen neuen Aufwind bekommen und wollen nun den nächsten 3-Punkter fixieren.

Besser hätten die letzten beiden Spiele nicht laufen können. Nachdem sich die Red Bulls am Freitag – wieder mit deutlich stärkerem Lineup als in den Spielen davor – beim Tabellenführer in Innsbruck mit dem 5:2-Erfolg nach der kleinen Talfahrt davor richtiggehend freigeschossen hatten, legten sie gestern nach und besiegten auch den Tabellenzweiten HCB Südtirol Alperia mit 3:1. In der Tabelle halten die Red Bulls damit auf dem 3. Platz, 2 Punkte hinter den Südtirolern, aber mit einem Spiel weniger.

Emil Kristensen (PUS) vs. Peter Hochkofler (RBS)

Der Kontakt zur Spitze ist also wiederhergestellt. In den letzten beiden Begegnungen zeigte der amtierende Meister sehr kompakte Leistungen und machte es den Gegnern schwer, vors eigene Tor zu kommen, während die Offensivabteilung insgesamt achtmal zuschlug. In dieser Tonart soll es auch gegen Pustertal weitergehen, wenn gleich sich die Red Bulls in Bruneck bisher nie leichtgetan haben. Den bislang einzigen Saisonvergleich entschieden die Red Bulls am 30. September zuhause mit 3:0 für sich, die Pustertaler halten auf dem 11. Tabellenplatz.

Erst vor kurzem wurde in Bruneck mit dem 42-jährigen Finnen Tomek Valtonen ein neuer Head Coach eingestellt. Zuvor arbeitete er bei HK Dukla Michalovce in der slowakischen Top-Liga auf der Trainerbank. Bei seiner Premiere mit den Wölfen am vergangenen Freitag musste der HC Pustertal aber ohne Punkte aus Ljubljana (2:5) abziehen. Man darf dennoch gespannt sein, wie sich der neue Trainer auf das Spiel der Italiener auswirkt.

Die Stimmung in der Kabine ist gut nach den letzten zwei Siegen, aber man kann sich deswegen nicht ausruhen“, sagt Salzburgs Stürmer Peter Hochkofler. „Es sind alles gute Teams. Wir wollen unser Spiel auch in Bruneck durchziehen. Das hat zuletzt gut geklappt, geht aber noch besser.“ Auf die Frage, warum sich Salzburg in Bruneck bis jetzt immer schwergetan hat, antwortet der 28-Jährige: „Pustertal ist eine gute Mannschaft, die hart arbeitet. Es ist nicht leicht, dort zu Chancen zu kommen. Sie haben zudem viele gute Einzelspieler, die immer in der Lage sind, gefährliche Breakaways zu fahren. Da müssen wir sehr aufmerksam sein.“

Peter Hochkofler kam erst am Freitag gegen Innsbruck nach längerem krankheitsbedingten Ausfall zurück ins Team und hat sofort zwei Punkte gemacht. „Ich war heiß darauf, der Mannschaft wieder Energie zu geben“, sagt der bescheidene Stürmer, der dafür bekannt ist, auch den unangenehmen Situationen im Spiel nicht auszuweichen. „Aber ja, es ist mir ganz gut gelungen und so will ich weitermachen. Dass ich der Mannschaft auf der Bank und auf dem Eis Halt gebe.“

Mit Tyler Lewington gibt es auf der Bank einen weiteren Lichtblick. Der Verteidiger, der heute 28 Jahre alt wird, ist morgen nach zweiwöchiger Verletzungspause wieder am Start. Dafür muss neben den Rekonvaleszenten Ty Loney, Troy Bourke und Ali Wukovits nun auch Paul Huber mit Oberkörperverletzung etwas länger pausieren.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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