LRin Langer-Weninger begrüßt Überprüfung des Wolf-Schutzstatus

Mehr als 30 Fälle von Wolfssichtungen oder -rissen wurden allein im heurigen Jahr in Oberösterreich gezählt: „Selten ist der Wolf in Oberösterreich damit nicht mehr. Auch nicht in Europa, wo inzwischen schätzungsweise mehr als 30.000 Tiere leben. Eine Neubewertung des Schutzstatus ist längst überfällig – das hat man nun auch auf EU-Ebene erkannt“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Die Flora-Fauna-Habitat (FFH) Richtlinie gibt es bereits seit 30 Jahren. Seither war auch am Schutzstatus vieler vormals gefährdeter Tierarten wie etwa dem Raubtier Wolf nicht zu rütteln – obwohl sich inzwischen vieles geändert hat und es EU-weit unwiderleglich Handlungsbedarf gibt. So auch in Oberösterreich. „Von null auf etwa 40 Wölfe. In einem kleinen Land wie Österreich ist das ein beachtlicher Zuwachs, der gerade in den OÖ Almgebieten aber auch den waldreichen Gebieten des Mühl- und Waldviertels Probleme verursacht“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. Sie betont weiter: „Wölfe sind keine Kuscheltiere, sondern Raubtiere und brauchen ein entsprechendes Revier mit ausreichend Beutetieren. Wenn diese fehlen suchen sie die Nähe zu Höfen, Almen und damit die Nähe des Menschen.“ Die heute in Straßburg fixierte Prüfung des Wolfschutzstatus begrüßt LRin Langer-Weninger: „Ich hoffe dieser Vorstoß mündet in einer raschen Novelle der FFH-Richtlinie – zum Schutz unserer Alm- und Weidewirtschaft und damit auch unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft mit ihren vielen Familienbetrieben, die jetzt und nicht erst in einigen Jahren Lösungen brauchen!“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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