Alkolenker steckte im Straßengraben//Zurückgelassener Hund aus Wohnung gerettet. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Braunau

Während der Streifenfahrt auf der B156 Lamprechtshausener Bundesstraße nahmen die Polizisten am 19. November 2022 gegen 21:20 Uhr einen Pkw wahr, der im Kreuzungsbereich zur L1030 Habertsdorfer Straße im Straßengraben steckte. Der Lenker des Pkw, ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Braunau, stand in der Nähe und wirkte stark alkoholisiert. Die Streife alarmierte sofort per Funk die FF Moosdorf, um den PKW aus dem Straßengraben zu entfernen. Der Pkw-Lenker war unverletzt, an seinem Pkw entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden. Nach dem Alkovortest, der positiv verlief, wollte der Alkolenker mit einem Zuckerl das Messergebnis beeinflussen. Der anschließend durchgeführte Alkomattest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Der Pkw wurde von einem Abschleppunternehmen aus dem Straßengraben geborgen. Die FF Moosdorf half bei den Bergungsarbeiten des Pkw und regelte den Verkehr an der Unfallstelle.

Führerscheinloser Drogenlenker flüchtete von Unfallstelle

Bezirk Linz-Land

Ein 38-jähriger Rumäne aus dem Bezirk Linz-Land fuhr, ohne im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung zu sein, mit einem Pkw mit Sommerbereifung bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen und schlechten Sichtverhältnissen am 19. November 2022 um 8:45 Uhr auf der A1 Westautobahn, Fahrtrichtung Salzburg. Bei Strkm 159,794, Gemeindegebiet Asten, geriet er ins Schleudern, prallte gegen die Betonmittelleitschiene und kam im Bereich des 3. Fahrstreifens quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Ohne die Unfallstelle abzusichern bzw. das Eintreffen der Polizei abzuwarten, entfernte sich der 38-Jährige von der Unfallstelle in unbekannte Richtung.
Die eintreffenden Polizisten konnten im Fahrzeug typische Gegenstände für den Suchtgiftkonsum vorfinden. Der Verdächtige wurde im Verlauf der Erhebungen an der Wohnsitzadresse angetroffen, wobei deutliche Anzeichen einer Suchtgiftbeeinträchtigung festgestellt wurden. Der 38-Jährige wurde dem Polizeiarzt vorgeführt und für fahrunfähig erachtet.
Der schwer beschädigte und nicht mehr fahrbereite Pkw wurde von der Unfallstelle verbracht. Für die Dauer der Fahrzeugbergung kam es im Bereich der Unfallstelle in der Zeit von 8:35 Uhr bis 9:27 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.

Zurückgelassener Hund aus Wohnung gerettet

Stadt Linz

Am 20. November 2022 um 8 Uhr wurden Polizisten in Linz-Neue Heimat zu einem Mehrparteienhaus beordert, da eine Mieterin angezeigt hatte, dass ein Hund seit zumindest 18. November 2022 durchgehend bellen und jaulen würde. Weiters würde die Hundehalterin dem Hund keinen Auslauf mehr gewähren.
Beim Annähern zur Wohnung wurden die einschreitenden Beamten von mehr als einem halben Dutzend Nachbarn angesprochen, welche von ihren jeweiligen Balkonen aus ihren Unmut äußerten und die Polizisten aufforderten den Hund „zu retten“. 
Die Polizisten stellten fest, dass die Außenjalousien heruntergelassen waren, jedoch das Licht brannte. Die Wohnung wirkte unbewohnt, da kaum Mobiliar in der Wohnung stand. Der Hund in der Wohnung, der offensichtlich in einem schlechten Zustand war, war mit einem Brustgeschirr und einer Leine angeleint, hechelte und zeigte eindeutiges Durstverhalten. Es ist unklar ob der Hund zuvor an einem Gegenstand angeleint war. Zum Zeitpunkt der ersten Sichtung konnte der Hund sich in der Wohnung bewegen.
Es konnte weiters von außen wahrgenommen werden, dass der Hund in der Wohnung uriniert hatte. Beschädigungen an der Balkontür (Dichtung durch Hund herausgerissen) und an der Wand (Putz aufgekratzt bis zirka 2 cm Tiefe) deuteten auf eine Unterforderung (Mangel an Auslauf) des Hundes. Ein leerer Napf stand in der Küche und zwei weitere Näpfe mit nassem bis schimmligem Futter standen im Garten der Wohnung, wobei der Zugang für den Hund natürlich dorthin nicht gegeben war.
Es wurde mehrfach versucht die Halterin fernmündlich zu erreichen, was misslang. Der Amtstierarzt des Veterinärdienstes des Magistrates Linz wurde daraufhin kontaktiert und ordnete die Abnahme und die Überbringung des Hundes in das Tierheim Linz an.
Zwischenzeitlich traf die 32-jährige Hundehalterin bei der Wohnung ein und zeigte zunächst kein Verständnis für die Beanstandung. Als die Wohnung betreten wurde, stellten die Polizisten fest, dass sich mehrere Kothaufen auf dem Boden befanden und der Hund an mehreren Stellen uriniert hatte. Daraufhin gab die 32-Jährige an, dass sie den Hund „nur für einen Tag in der Wohnung gelassen“ habe – deswegen, da er eine „Zerstörungswut“ aufweise und ihre neue Einrichtung zerstört. 
Der Vierbeiner wurde mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Linz in die Obhut des Tierheimes Linz übergeben.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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