Red Bulls treffen erstmals auf die BEMER Pioneers Vorarlberg

Der EC Red Bull Salzburg setzt die erste Woche nach der Länderspielpause morgen, Freitag, mit dem Heimspiel der win2day ICE Hockey League gegen die BEMER Pioneers Vorarlberg fort (19:15 Uhr, Ladies Night – freier Eintritt für alle Damen). Noch am vergangenen Dienstag waren die Salzburger in der CHL am Start und feierten einen viel beachteten 3:1-Erfolg über Titelverteidiger Rögle BK. Jetzt heißt es aber, sich wieder voll auf die heimische Meisterschaft zu fokussieren.

Es ist gerade eine intensive Eishockeyzeit für die Red Bulls. Nach dem CHL-Heimspiel am vergangenen Dienstag gegen Rögle BK folgt nun morgen das ICE Hockey League-Heimspiel gegen die BEMER Pioneers Vorarlberg, gefolgt am Sonntag vom Auswärtsspiel gegen die Moser Medical Graz99ers. Am Montag reist der österreichische Meister gleich weiter nach Ängelholm, Schweden, zum CHL Achtelfinal-Rückspiel gegen Rögle (22.11.), gefolgt vom Auswärtsspiel gegen Wien (25.11.) und dem Heimspiel gegen Linz (27.11.).

Aber die Red Bulls setzen einen Fuß vor den anderen und freuen sich erst einmal auf die Begegnung mit den Vorarlberger Pioneers, zumal es das erste Aufeinandertreffen mit dem im Sommer neu gegründeten Team ist. Star der Mannschaft aus Salzburger Sicht ist Alexander Pallestrang, der davor 12 Jahre mit den Red Bulls gespielt und vier Meistertitel geholt hat. Morgen in Salzburg ist der 32-jährige Verteidiger allerdings nicht im Aufgebot. „Ich hätte gern in Salzburg gespielt, aber ich brauche noch eine Woche bis zu meinem Comeback“, sagt der gebürtige Vorarlberger.

Prinzipiell muss sich das neu gegründete Team der Pioneers seinen Platz in der ICE Hockey League erst erarbeiten. Nach 16 Spielen stehen erst drei Siege zu Buche, womit sich der in Feldkirch beheimatete Club am Tabellenende wiederfindet. Alexander Pallestrang: „Wir wussten von Anfang an, dass wir uns erst in der Liga beweisen müssen. Unser großes Ziel bleibt das Erreichen der Playoffs.“

Die bekanntesten Gesichter und zugleich wichtige österreichische Führungsspieler neben dem Ex-Salzburger sind Patrick Spannring und Kevin Macierzynski. Besonderes Augenmerk verdient die Top-Linie mit Hampus Eriksson, Tyler Sandhu und Jack Jacome, die bis jetzt mit 15 Toren für die Hälfte aller geschossenen Tore (29) zuständig ist. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Verteidiger Layne Viveiros, der von 2016 bis 2021 für die Red Bulls gespielt hat, sowie mit dem ehemaligen Akademie-Spieler Marcel Zitz.

Head Coach der Pioneers ist Marc Habscheid, 59-jähriger Kanadier mit NHL-Vergangenheit als Spieler. Nach vielen Jahren in der WHL und zeitweise auch als Head Coach beim Team Canada arbeitet er in dieser Saison erstmals als Cheftrainer in Europa.

Die Red Bulls wollen den Schwung aus dem jüngsten CHL-Erfolg gegen Rögle BK mitnehmen und sich nicht überraschen lassen, sagt Stürmer Paul Huber: „Wir sind alle bereit für das nächste Spiel in der heimischen Liga. Wir haben die Pioneers analysiert und wollen zuhause einen Sieg holen. Die Tatsache, dass sie Tabellenletzter sind, ändert nichts für uns. Wir wollen unser Spiel durchziehen. Wenn wir defensiv so wie zuletzt und genauso kompakt auftreten, sollte es für die Vorarlberger schwer werden in Salzburg.“

Dabei helfen sollen natürlich auch wieder die Zuschauer; am Freitag freuen sich die Red Bulls auf extra viele Zuschauerinnen, die bei der Ladies Night freien Eintritt haben. Ebenfalls zuschauen, das allerdings unfreiwillig, müssen die Rekonvaleszenten Ty Loney, Troy Bourke und Lucas Thaler.

Foto: EC Red Bull Salzburg

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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