Freeski: Svancer zieht in Weltcupfinale ein

Der Salzburger Matej Svancer schafft die Qualifikation für das FIS Freeski Weltcup Finale am Stubaier Gletscher und legt somit einen ersten Grundstein für die kommende Slopestyle Weltcup-Saison.

Mit einem guten Run, welcher mit 80.75 Punkten belohnt wurde, sprang Svancer auf den 3 Platz in seinem Heat (1). „Die Kicker heute waren recht schwierig zum Springen insbesondere der Take-off am Kicker war einfach kaputt da es so weich war. Aber es war sicherlich eine gute Entscheidung die Qualifikation heute zu machen und nicht morgen, weil ich auch glaub das jeder bereit war für die Qualifikation. Ich bin voll froh, dass es heute mit der Qualifikation ins Finale geklappt hat, ich war heute am Start auch seit langem mal wieder richtig nervös und hatte auch ein bisschen zu viel Energie. Ich konnte zu 80% das Zeigen, was ich mir vorgenommen habe, ich hätte vielleicht ein bisschen mehr Flow und Style gebraucht, dass es für die 100% reicht. Aber alles in allem bin ich happy, ich habe einen Run runtergebracht und freu mich auf Samstag!“ so Svancer.

Leider musste Teamkollege Lukas Müllauer seinen Start nach dem Training zurückziehen. Der Salzburger bekam einen Schlag auf sein angeschlagenes Sprunggelenk, welches in Chur in Mittleidenschaft gezogen wurde. „Ich habe heute beim Training einen Schlag auf meinen Knöchel bekommen, es ist auch nicht tragisch, aber nicht fit zu sein bei diesem Kurs ist keine Option. Der Kurs liegt mir einfach nicht, weil alles sehr eng beieinander ist und daher habe ich mich heute auch einfach nicht bereit gefühlt das ich hier meine volle Leistung zeigen kann. Ich konzentriere mich nun auf die kommenden Bewerbe.“, so Müllauer.

Neben einem enorm starken internationalen Teilnehmerfeld hatten die jungen ÖSV-Athleten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Julius Forer (V), Noah Schallert (V), David Wolf (T), und Luis Resch (ST) waren leider nicht in der Lage ihre Runs fehlerfrei in Ziel zu bekommen.

Auch Lokalmatadorin Laura Wallner (T) musste nach einem Sturz auf den Kopf im heutigen Training ihren Start bei der Qualifikation zurückziehen. „Bei einem Flat 7 im Training hatte ich zu wenig Rotation, dadurch konnte ich meinen Sprung nicht fertig machen und bin dann seitlich gelandet und wieder auf den Kopf gestürzt. Aufgrund dessen konnte ich heute nicht bei der Qualifikation teilnehmen. Das schmerzt natürlich, ich wäre sehr gerne bei diesem Heimweltcup am Start gestanden, zumal letztes Jahr ein Einzug ins Finale geglückt ist.“, so Wallner.

Für Lara Wolf (T) ist ein Einzug in das Finale der Besten acht Damen nur knapp nicht geglückt. Die Tirolerin muss sich mit einem 9 Platz zufriedengeben. „Man muss sagen der Run war nicht ganz so sauber bei Lara, bei den Kickern war sie sicherlich eine von den Besten aber bei den Rails ist sie immer wieder früher runter und dadurch ist dann auch der Score nicht so hoch wie man erwarten hätte können. Sehr schade!“, so Cheftrainer Martin Premstaller.

Basierend auf den Schlechtwetterprognosen für den morgigen Tag und Dank der Flexibilität von ORF, OK, ÖSV und der FIS wurde die heutige Qualifikation bei bestem Wetter ausgetragen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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