Salzburg: Weitere Betrügereien per Telefon und Internet

Versuchter schwerer Betrug in Salzburg

Presseaussendung der Polizei Salzburg

Ein bislang unbekannter Täter versuchte am Nachmittag das 15.November 2022, eine 89-jährige österreichische Staatsbürgerin durch Täuschung ein Polizist zu sein, zur Herausgabe von einem 5-stelligen Eurobetrag zu verleiten. Der unbekannte Täter habe angegeben, dass der Sohn des Opfers in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei und nun eine Kaution zu zahlen wäre. Nachdem das Opfer angegeben hatte, nicht so viel Bargeld daheim zu haben, hätte der unbekannte Täter ein Taxi zum Opfer geschickt, welche diese zu ihrer Bank bringen sollte.
Die 89-jährige Österreicherin erkannte nach einiger Zeit den versuchten Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Klärung eines schweren Betrugs – Cybercrime

Presseaussendung der Polizei Salzburg

Ein 48-Jähriger aus der Stadt Salzburg wurde im Mai 2021 über eine Social-Media Plattform kontaktiert. Der Kontakt gab sich als österreichische Sängerin aus. Da der 48-Jährige ein großer Fan der Sängerin war, fingen die beiden an miteinander zu schreiben und sprachen über unterschiedlichste privat Dinge. Nach einiger Zeit gestand die angebliche Sängerin dem Opfer, dass sie sich von ihrem Lebensgefährten trennen möchte, um eine Beziehung mit ihrem Fan anfangen zu können. Daraufhin fingen Geldforderungen an, da die Sängerin angeblich nur ein gemeinsames Konto mit ihrem Freund habe und nicht wollte, dass dieser von etwaigen Abbuchungen etwas mitbekommt. Sie habe eine Firma beauftragt, welche Pakete mit sehr viel Geld, Goldbarren und Unterlagen ausliefert. Dafür seien Gebühren erforderlich. Der Geschädigte überwies die geforderten Beträge, da ihm der Kontakt zusicherte, das Geld zurückzuzahlen. In einem Zeitraum von etwa einem Jahr überwies das Opfer insgesamt rund 50.000 Euro an die vermeintliche Sängerin. Auf drängen seiner Familie zeigte der Salzburger Ende Mai 2022 den Betrug schließlich an. 
Durch Intensive Ermittlungen der Polizei konnte ein 45-jähriger Kärntner als Geldwäscher ausgeforscht werden. Durch seine Angaben bei der Vernehmung konnten drei Empfänger des Geldes ermittelt werden. Es handelt sich bei diesen um drei Männer (21/32/32) die sich in Nigeria aufhalten und nigerianische Staatsbürger sind. Aufgrund ihrer professionellen Vorgehensweise und weiterer nicht nachvollziehbarer Transaktionen, kann bei dieser Personengruppe von einer größeren kriminellen Vereinigung ausgegangen werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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