Energie: Hilferuf der Kleinunternehmen! WKOÖ-Präsidentin Hummer fordert rasche und wirksame Entlastung

Die jüngsten Preiserhöhungen bei Strom und Gas verschärfen die ohnehin angespannte Situation, vor allem für die vielen Kleinunternehmen. Die Teuerungswelle und die hohen Energiekosten machen es für die Betriebe zunehmend schwieriger, erfolgreich am Markt zu bestehen. „Es ist nicht einzusehen, dass die Belastungen immer mehr werden, aber die versprochenen Entlastungen weiter auf sich warten lassen“, ärgert sich WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Die EU hält mit dem befristeten Krisenrahmen zwar viele Möglichkeiten offen. Folgende Massnahmen könnten auf EU-, Bundes- und Landesebene jedoch schnell Abhilfe schaffen:

  • Aufstockung und Verlängerung des Energiekostenzuschusses bis Ende 2023
  • Umsetzung des Pauschalmodells für Kleinstunternehmen im Rahmen des Energiekostenzuschusses
  • Entkoppelung des Strom- und Gaspreises durch eine Strom- und Gaspreisbremse bzw. des Cost-Plus-Modells der WKOÖ
  • Senkung der Energiesteuern und der Netzentgelte
  • Nahversorgung: Investitionsförderung von Energiesparmaßnahmen (Bäcker, Fleischer, Lebensmittel-Einzelhandel, Gastronomie etc. werden besonders betroffen sein): Nutzung der Mittel aus dem Nahversorgungsförderbudget

„Die Politik, insbesondere die Förderstellen, müssen die dramatische Situation erkennen und endlich reagieren!“ fordert Doris Hummer.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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