AGRARIA 2022 „Land.Wirtschaft.Erleben“

Oberösterreich ist das Agrarbundesland Nummer 1 und damit folgerichtig auch der Veranstaltungsort der führenden landwirtschaftlichen Messe – der agraria Wels. Ich bedanke mich bei den vielen fleißigen Händen, die dieses Agrar-Spektakel auch heuer wieder möglich machen. Vom Veranstalter, der Messe Wels, über die Dienstleister der Verpflegungs- und Unterhaltungsbranche bis hin zu den Hauptakteuren, den 430 Ausstellern. Sie sind es die den Titel der agraria „Land.Wirtschaft.Erleben“ in Umsetzung bringen, den Landwirt:innen umfassende Informationen bieten und den Besucher:innen die heimische Landwirtschaft ein Stück weit näherbringen. Das ist wichtig: Denn mit Infos aus erster Hand, lässt sich das Bild der Landwirtschaft viel realitätsgetreuer zeichnen.“

Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger

Landwirtschaft erleben im Agrar-Bundesland Nr. 1

Oberösterreich ist ganz vorne, wenn es um Landwirtschaft geht. „Wir sind stark in der Veredelung, im Ackerbau, aber auch im Bio-Landbau und der Energie-Landwirtschaft. Damit das so bleibt, ist es mir wichtig gezielte Fördermaßnahmen wie die Investförderung und die Existenzgründungsförderung zu setzen“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und weiter: „Wir haben viele junge und motivierte Hofübernehmer, die wir mit diesen Fördermaßnahmen punktgenau und zielgerichtet unterstützen können. Wir brauchen aber auch das Bekenntnis der Bevölkerung zur heimischen Landwirtschaft – schließlich sind es die Konsument:innen die letztendlich mit dem Griff ins Regal über die Existenz der bäuerlichen Familienbetriebe entscheiden.“

Eine wunderbare Gelegenheit für Konsument:innen Landwirtschaft zu erleben ist die agraria 2022 am Messegelände Wels. „Der breite Ausstellungsbogen, der sich über Tierhaltung, Ackerbau bis hin zu Forst- und Energiewirtschaft spannt, gibt einen übergreifenden und spannenden Einblick in die Landwirtschaft von heute und auch morgen – Stichwort Innovation Farm“, so LRin Michaela Langer-Weninger.

Gerade für die Bäuerinnen und Bauern sind die neuesten Trends sowie die frischentwickelten, innovativen Techniklösungen von großem Interesse. „Unsere familiengeführten Betriebe sind dafür bekannt zielgerichtet zu investieren und so die landwirtschaftliche Produktion am Puls der Zeit und nach den Anforderungen des Marktes zu gestalten“, erklärt Oberösterreichs Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Gleichzeitig werden Traditionen hochgehalten. Die landwirtschaftlichen Betriebe in Oberösterreich sind nach wie vor kleinstrukturiert und überwiegend in der klassischen landwirtschaftlichen Produktion tätigDieser Spagat zwischen Tradition und Moderne ist nicht immer leicht, wie Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger aus eigener Praxis weiß: „Der OÖ Landwirtschaft gelingt es aber durch die Spezialisierung derBetriebe und das umfassende Knowhow der Betriebsführer:innen außerordentlich wettbewerbsfähig zu sein. Dafür braucht es regelmäßig Events wie die agraria. Diese Agrarmessen erlauben es den Bäuerinnen und Bauern sich in kürzester Zeit umfassend über neue Produktionstechniken, betriebliche Lösungen, aber auch neue Standbeine zu informieren.“

Im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Regionalität

Agrar- und Ernährungswirtschaft stehen auf den nationalen und internationalen Märkten unter anhaltendem Wettbewerbsdruck. Die Gesellschaft erwartet von der Agrarwirtschaft einen höheren Beitrag zu umwelt- und klimapolitischen Zielen, und vom Ernährungssektor gesundheitsfördernde und regional produzierte Lebensmittel.

Der Zugang zu einer Vielfalt an Produkten aus aller Welt gehört zum Alltag der Bevölkerung. „Unsere moderne, globalisierte und vernetzte Welt macht es für jede Volkswirtschaft unabdingbar am internationalen Warenverkehr zu partizipieren. Gleichzeitig ist die Sicherung der eigenen staatlichen Ressourcen und deren Bewirtschaftung von großer strategischer Bedeutung. Denn nachhaltige, krisenfeste Versorgungsstrukturen setzen regionale Wertschöpfungsketten voraus“, ist Michaela Langer-Weninger, Landesrätin der OÖ Regionen, überzeugt.

Die Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion geht mit weitreichenden Konsequenzen für Umwelt und Klima einher, weshalb sich LRin Langer- Weninger für mehr Regionalität stark macht. „Lebensmittel aus Österreich zeichnen sich durch eine gute Rückverfolgbarkeit aus und verfügen über hohe Qualitätsstandards. Zudem kommen sie ohne lange Transporte bei den Konsument:innen an. Das ist gut fürs Klima und die Umwelt und sichert obendrein die Versorgungssicherheit!“

Agrarkampagne & Versorgungssicherheit

Unser aller Tisch wird durch die OÖ Bäuerinnen und Bauern verlässlich und beständig mit Lebensmitteln höchster Qualität gedeckt. Das sollten wir uns als Konsumenten an allen 365 Tagen des Jahres, vor allem aber beim Gang in den Supermarkt, bewusst machen. Die laufende Agrarkampagne des Landes Oberösterreich „Du hast die Wahl im Regal. Kauf Regional!“ erinnert daran.

Sicher ist: Wer in guten Zeiten die Regionalität und die heimische Land- und Lebensmittelwirtschaft fördert, darf sich auch in Krisenzeiten auf sie und eine gesicherte Versorgung mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln verlassen. Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betont: „Die OÖ Landwirtschaft und ihre regionalen Partnerbetriebe aus der Lebensmittelwirtschaft stehen für Versorgungssicherheit aus der Region für die Region!“

Investitionen fördern, Landwirtschaft sichern

In der aktuellen EU-Förderperiode, die noch bis 31. Dezember 2022 läuft, hat die oberösterreichische Landwirtschaft eine enorme Investitionsfreudigkeit gezeigt. Mehr als 14.500 Anträge mit insgesamt knapp 27.000 Projekten und einem Fördervolumen von 328 Millionen Euro wurden im Rahmen der Investförderung bewilligt. Bis zum Ende der Förderperiode wird in Oberösterreich ein Fördervolumen von rund 346 Millionen Euro an die landwirtschaftlichen Betriebe geflossen sein. Damit wird ein Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro ausgelöst. Agrar- Landesrätin Michaela Langer-Weninger erklärt: „Die Investförderung ist jene Förderung, die auf Oberösterreichs Höfen und in der gesamten oö. Landwirtschaft große Veränderungen und zukunftsweisende Projekte möglich macht. Aktuell investieren die Bäuerinnen und Bauern in das, was den Menschen gerade am wichtigsten ist: Tierwohl, Klimaschutz und natürlich Versorgungssicherheit!“

Auch andere Zahlen untermauern die Investitionsbereitschaft und damit die Zukunftsorientierung der OÖ Bäuerinnen und Bauern. So wurde knapp ein Drittel der 73.000 Anträge für die aws-Investitionsprämie (Bereich Land-, Forstwirtschaft und Lebensmittel) in Oberösterreich gestellt. Und auch der Grüne Bericht 2022 zeigt dies auf. „Mit Bruttoinvestitionskosten in das Anlagevermögen von mehr als 53.000 Euro pro Betrieb ist Oberösterreich im Bundesländervergleich führend – Oberösterreich eben, das Agrarbundesland Nummer 1“, konstatiert Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger abschließend.

v.l.n.r.: LK OÖ-Präsident Franz Waldenberger, Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Messe Wels-Geschäftsführer Robert Schneider
LRin Langer-Weninger: „Mit der AGRARIA 2022 wird Oberösterreich zum Zentrum der Landwirtschaft“

Fotos: Land OÖ/Daniel Kauder

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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