Land Salzburg ehrt 119 engagierte Retter

Verdienstzeichen des Landes für Josef Schwaiger / Rettungsmedaillen für langjährigen Einsatz

Salzburger Landeskorrespondenz, 11. November 2022

(LK)  119 Retter des Roten Kreuzes wurden für ihren Einsatz am Donnerstagabend ausgezeichnet. Sie alle sind 25, 40 oder gar 50 Jahre für uns alle da. Eine Überraschung beim Festakt in der Residenz gab es für Josef Schwaiger. Er erhielt für sein Engagement, vor allem während der Pandemie, das Verdienstzeichen des Landes.

„Wirklich jede und jeder von uns braucht das Rote Kreuz. Nichts geringeres als die größte Wertschätzung gebührt diesen selbstlosen Helfern, die für uns sieben Tage die Woche und 24 Stunden pro Tag da sind“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der feierlichen Überreichung.

1,2 Millionen Stunden im Einsatz

Rund 1.200 hauptberufliche und fast 5.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten mit ihren fast 1,2 Millionen jährlichen Einsatzstunden beim Salzburger Roten Kreuz einen Dienst von unschätzbarem Wert an der Gesellschaft. Tagtäglich wird dort für die Salzburgerinnen und Salzburger gearbeitet – bei Rettungseinsätzen, in den Seniorenwohnhäusern, im Tageszentrum, der Hauskrankenpflege sowie bei 250.000 Krankentransporten pro Jahr und vielem mehr.

Haslauer: „Herausragende Vorbilder.“

Für Landeshauptmann Wilfried Haslauer haben die Ehrenamtlichen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes „mit ihrem Dienst an den Menschen unzählige Male die richtige Entscheidung getroffen. Sehr viele von ihnen widmen fast ihr ganzes Leben dem Roten Kreuz und erfüllen tagtäglich eine unglaubliche Vielfalt an Aufgaben für die Salzburgerinnen und Salzburger. Dafür danke ich besonders den heute ausgezeichneten Personen sehr herzlich. Sie sind herausragende Vorbilder“, so der Landeshauptmann.

Verdienstzeichen des Landes für Josef Schwaiger

Mit dem Verdienstzeichen des Landes wurde Josef Schwaiger geehrt. Er war nicht nur von 1993 bis 2018 Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes im Bezirk St. Johann, er hat auch den Landesverband immer mit seinem Wissen und Engagement unterstützt. Nach seiner Pensionierung hat er sich zu Beginn der Pandemie bereit erklärt, ehrenamtlich weiterhin mitzuhelfen. Die Teststrategie und die Hotline 1450 sind durch seinen Einsatz zum Erfolg geworden. Sichtlich gerührt und unter großem Applaus nahm er von Landeshauptmann Wilfried Haslauer das Verdienstzeichen des Landes Salzburg entgegen.

118 Personen erhielten Rettungsmedaille

118 Personen wurden beim Ehrungsfestakt gestern Abend im Carabinierisaal der Residenz in Salzburg mit der Rettungsmedaille für ihren 25-, 40- und 50-jährigen Einsatz für das Rote Kreuz ausgezeichnet. 14 von ihnen tragen schon ein halbes Jahrhundert lang die „passende Jacke“.

50 Jahre für das Rettungswesen

  • Stadt Salzburg: Kurt Waldör
  • Flachgau: Franz Baumann, Johann Beitschek, Paul Berner, Manfred Eder, Franz Helminger, Josef Huber, Franz Lechner, Franz Schinwald, Günther Strauss, Johann Winkler.
  • Pongau: Günther Birke
  • Pinzgau: Siegfried Erbschwendtner
  • Lungau: Othmar Purkrabek

Ehrungen nach Bezirken

  • Stadt Salzburg: 24 Personen mit 25 Jahren, acht Personen mit 40 Jahren und eine Person mit 50 Jahren Dienst für das Rettungswesen (siehe Beilage)
  • Flachgau: 23 Personen mit 25 Jahren, eine Person mit 40 Jahren und zehn Personen mit 50 Jahren Dienst für das Rettungswesen (siehe Beilage)
  • Tennengau: Fünf Personen mit 25 Jahren und drei Personen mit 40 Jahren Dienst für das Rettungswesen (siehe Beilage)
  • Pongau: Neun Personen mit 25 Jahren, zwei Personen mit 40 Jahren und eine Person mit 50 Jahren Dienst für das Rettungswesen (siehe Beilage)
  • Pinzgau: 14 Personen mit 25 Jahren, vier Personen mit 40 Jahren und eine Person mit 50 Jahren Dienst für das Rettungswesen (siehe Beilage)
  • Lungau: Elf Personen mit 25 Jahren und eine Person mit 50 Jahren Dienst für das Rettungswesen (siehe Beilage)
(c)Land Salzburg/Neumayr/Hofer,
Festakt zur Verleihung der Rettungsmedaille des Landes Salzburg durch Landeshauptmann Wilfried Haslauer in der Residenz

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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