Bezirkshauptmannschaften testen ihre Notstromversorgung

Umfangreiche Funktionstests, um für den Fall eines Black-outs gerüstet zu sein

Nach dem Test der Notstromversorgung im Linzer Landhaus Anfang August wird nun auch die Notstromversorgung in den oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaften einem umfangreichen Funktionstest unter realen Bedingungen unterzogen. Bis Mitte März gibt es an jedem Standort einen eintägigen Test. Diese Probeläufe finden jeweils an einem Dienstag statt. „An diesen Tagen gibt es in den Bezirkshauptmannschaften während des Amtsbetriebes einen Funktionstest im Zeitraum von acht bis 16 Uhr, sodass die elektrischen Lasten in einem realistischen Ausmaß gegeben sind“, erklärt Landesamtsdirektor Dr. Erich Watzl. Den Anfang macht am heutigen Dienstag die Bezirkshauptmannschaft Braunau.

Mit den Tests wolle man sicherstellen, dass auch bei einem Black-out – einem großflächigen, länger andauernden Stromausfall – der Amtsbetrieb weiter gewährleistet ist. „Natürlich hoffen wir darauf, dass ein solcher Black-out nie eintritt“, sagt Watzl dazu: „Wir sehen es aber als unsere Verantwortung, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Denn wir wollen und müssen gerade auch in einem Notfall unverändert für die Bürgerinnen und Bürger im Land verlässlicher Ansprechpartner sein.“

Im vergangenen August hatte man im Zuge eines groß angelegten Tests die externe Stromversorgung des Linzer Landhauses während des Amtsbetriebs abgeschaltet. Daraufhin haben wie geplant zwei große Dieselaggregate als Notstromanlagen die Versorgung übernommen. Der Test konnte nach 24 Stunden beendet werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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