LR Steinkellner: Der Winter kann kommen!

Landesstraßenverwaltung ist für den Einsatz gegen Schnee und Eis bestens gerüstet

„Um im Winterdienst für das Land Oberösterreich unterwegs zu sein,  ist Organisationsgeschick, Einsatz und Leistungsbereitschaft gefragt. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich. Langeweile gibt es nie“, sind sich die 31 Straßenmeister der oö. Landesstraßenverwaltung einig.

Die 550 Winterdienstmitarbeiter in den 31 Straßenmeistereien haben sich umfassend auf den Winterdienst vorbereitet. Das Auftausalz zur Bekämpfung von winterlicher Straßenglätte wurde bereits in den Sommermonaten eingelagert. In 107 Silos bzw. fünf Lagerhallen befinden sich rund 33.200 Tonnen Streusalz. Engpässe sind durch automatische Nachbestellungen nahezu ausgeschlossen. 

Alle Silos werden über ein hochentwickeltes Silomanagementsystem gesteuert, das nicht nur alle Befüllungen und Entnahmen überwacht und richtig verbucht, sondern auch automatisch Salz nachbestellt. Sobald der Füllstand eines Silos um 30 Tonnen abgesunken ist, wird automatisch eine entsprechende Nachbestellung generiert und elektronisch an den jeweiligen Streusalzlieferanten übermittelt. In der heurigen Winterdienstsaison wird das Auftausalz und jenes zur Soleproduktion von den Salinen sowie der Südwestdeutschen Salzwerke AG geliefert. Der durchschnittliche Tagesverbrauch liegt bei etwa 350 Tonnen.

„Winteranfang ist mehr, als nur Salz zu streuen. Winterdienst in Oberösterreich bedeutet mit den modernsten Techniken in die Zukunft zu schauen, um auf alles vorbereitet zu sein. Ein Schneepflug alleine ist Schnee von gestern“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Koordinierte Einsatzsteuerung und modernste Hilfsmittel für den Winterdienst: 
In den Straßenmeistereien sind Winterdienstkoordinatoren im Schichtdient für die Einsatzabwicklung verantwortlich. Den Winterdienstkoordinatoren stehen umfangreiche technische Hilfsmittel zur Verfügung. Ein Online-Wetterprognose-Tool mit stündlich aktualisierten Wetterprognosen, Satellitenbilder, 110 Glättefrühwarnmessstellen, 283 Straßenkameras an 129 Standorten und Wetterradarkarten sorgen für eine umfangreiche Informationsgrundlage. Nicht zuletzt greifen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei auch auf einen jahrelangen Erfahrungsschatz zurück. Zwischen 47 und 142 Winterdiensttage sind pro Winterdienstsaison zu verzeichnen.

„Schneefall überrascht uns nicht. Trotzdem gilt es, sich an die örtlichen Straßenverhältnisse anzupassen. Denn auch hinter unseren Räumdiensten fällt weiterhin Schnee, und Salz kann nur Schneemengen bis maximal 1cm Höhe tauen“, so Steinkellner abschließend. 

Bildtext: LR Steinkellner im Räumfahrzeug der Straßenmeisterei Gmunden

Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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