DER LASK UNTERLIEGT BEI RAPID MIT 0:1 

Die Linzer Athletiker müssen gegen den SK Rapid Wien die erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen. In einem chancenarmen ersten Durchgang gehen die Wiener durch Guido Burgstaller spät in Führung. Der LASK drückt in der zweiten Halbzeit vehement auf den Ausgleich, muss sich am Ende aber geschlagen geben.

Quelle: LASK

Eine „enge Partie“ hatte LASK-Cheftrainer Didi Kühbauer im Vorhinein prognostiziert und eine ebensolche lieferten sich der LASK und Rapid im ersten Durchgang. Beide Abwehrreihen verteidigten konsequent und ließen wenige Topchancen zu. Aufseiten des LASK versuchten es Peter Michorl (5.) und Sascha Horvath (23.) aus der Distanz, verfehlten aber jeweils das Ziel. Rapid gab seinen ersten Torschuss nach zehn Minuten durch Thorsten Schick ab, der Abschluss des Flügelspielers landete in den Händen von Alex Schlager.

Erst nach 24 Minuten wurde es nach einer Rapid-Ecke erstmals wirklich gefährlich, doch René Renner rettete an der zweiten Stange vor dem heranstürmenden Martin Moormann. In der 40. Minute gelang es den Hausherren schließlich doch, die Linzer Defensive zu überwinden: Guido Burgstaller und Ferdy Druijf kombinierten sich mittels Doppelpass in den LASK-Strafraum, wo Ersterer zur Rapid-Führung vollendete. Der LASK fand in der 45. Minute durch Keito Nakamura die letzte Chance der ersten Halbzeit vor, der Japaner zog vom linken Strafraumeck ab, traf aber nur das Außennetz.

LASK-OFFENSIVBEMÜHUNGEN BLEIBEN UNBELOHNT

Halbzeit Zwei startete wesentlich schwungvoller: Bereits in der 48. Minute musste LASK-Rückhalt Alex Schlager gegen Guido Burgstaller rettend eingreifen, nachdem es dieser aus spitzem Winkel probiert hatte. Fünf Minuten später nahm sich Sascha Horvath aus zentraler Position von der Strafraumgrenze ein Herz und zog ab – SCR-Torwart Hedl parierte. In der 55. Minute gelangte Rapid-Linksaußen Marco Grüll mit der Fußspitze an eine flache Hereingabe, konnte den Ball aber nicht entscheidend aufs Tor lenken.

Im Gegenzug setzte der LASK zur Drangperiode an: Zunächst zwang Peter Michorl den grün-weißen Schlussmann mit einem Distanzschuss von rechts zu einer Flugeinlage, Hedl wehrte zur Ecke ab (56.). In der 63. Minute lag den zahlreich mitgereisten LASK-Fans bereits der Torschrei auf den Lippen, doch Marin Ljubicic, der zuvor einen Laufpass von Keito Nakamura ereilt hatte und seinen Gegenspieler mustergültig aussteigen ließ, setzte den Ball denkbar knapp neben das Tor. Gleiches widerfuhr drei Minuten später Robert Zulj beim Versuch eine Hereingabe von Peter Michorl zu verwerten – der LASK drückte nun spürbar auf den Ausgleich.

Die nächste Gelegenheit fand erneut Robert Zulj vor, er köpfte eine Freistoß-Flanke von Peter Michorl hauchzart über die Latte (73.). Rapid kam erst nach 75 Minuten wieder zur Geltung, als sich ein Effet-Schuss von Marco Grüll gefährlich auf die Latte senkte. Der LASK setzte im Finish alles auf eine Karte, brachte mit Efthymios Koulouris einen weiteren Stürmer. Doch sämtliche Offensiv-Bemühungen der Linzer blieben am Ende unbelohnt und so mussten die Schwarz-Weißen im siebten Auswärtsspiel der Saison die erste Niederlage hinnehmen.

So spielte der LASK: Schlager – Stojkovic, Ziereis, Luckeneder, Renner – Jovicic (81. Koulouris), Michorl – Horvath (72. Balic), Zulj, Nakamura – Ljubicic

Tor: Burgstaller (40.);
Gelb: Grüll (90+1.); Michorl (33.)

CHEFTRAINER DIDI KÜHBAUER ZUM SPIEL:

„Für uns ist es die erste Auswärtsniederlage in dieser Saison, die müssen wir uns selbst zuschreiben. Im ersten Durchgang haben wir das Fußballspielen nach 15 Minuten eingestellt und Rapid dadurch stärker gemacht – dann gelingt ihnen obendrein zu einem sehr günstigen Zeitpunkt die Führung. In der zweiten Halbzeit war dann ein anderer LASK am Platz, so sehe ich meine Mannschaft gerne. Wir waren nahe am Ausgleich dran, am Ende haben zu oft ein paar Zentimeter gefehlt.“


Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: (c) by salzTV