Drei Podest-Plätze für Österreichs Skispringer:innen beim Auftakt

Österreichs Skispringerinnen und Skispringer haben am Samstag beim Weltcup-Auftakt in Wisla (POL) drei Podestplätze erobert. Bei den Damen wurde Sara Marita Kramer unmittelbar vor ihrer ÖSV-Teamkollegin Eva Pinkelnig Zweite. Bei den Herren landeten gleich vier Österreicher in den Top-Ten. Stefan Kraft wurde beim Auftakt Dritter.

Sowohl die Herren, gecoacht von Andreas Widhölzl, als auch die Damen, unter Trainer Harald Rodlauer, überzeugten beim Weltcup-Start im polnischen Dauerregen durch starke Teamleistungen. Und das obwohl mit Vorjahressieger Jan Hörl (scheiterte am Freitag in der Qualifikation), Michael Hayböck und Daniel Huber (verpassten die Top-30 im ersten Durchgang) gleich drei ÖSV-Adler nicht im Finaldurchgang dabei waren. Dort wurde Daniel Tschofenig Sechster und Philipp Aschenwald Achter.

Bei den Damen siegte die Norwegerin Silje Opseth. Bei den Herren jubelte der polnische Lokalmatador Dawid Kubacki vor Halvor Egner Granerud aus Norwegen. Womit drei der insgesamt möglichen sechs Stockerlplätze an ÖSV-Adler gingen. Der Saisonstart fand aufgrund des frühen November-Termins auf Matten statt. Am morgigen Sonntag sind zwei weitere Einzelbewerbe (Damen ab 12 Uhr, Herren ab 16 Uhr) angesetzt.

STIMMEN

Sara Marita Kramer: „Mein Ziel war es, dort weiter zu machen, wo ich gestern aufgehört habe. Ich glaube, das ist mir sehr gut gelungen. Im Großen und Ganzen stimmen die Sprünge, es stimmt die Vorstellung. Das gewisse Selbstvertrauen und das Automatische geht einfach noch ab, aber ich bin eigentlich sehr, sehr zufrieden heute. Ich hab in letzter Zeit, ganz ehrlich, sauhart trainiert und in diesem Fall hat es sich ausgezahlt.“

Eva Pinkelnig: „Das Ziel war weit springen und laut jubeln. Das ist mir zwei Mal gelungen. Jetzt ist es megacool mit der Teamkollegin am Podium zu stehen. Ich genieß das jetzt. Es wurde gut gearbeitet im Sommer und morgen geht es schon wieder weiter.“

Stefan Kraft: „Das fühlt sich super an. Einen besseren Start kann man sich fast nicht wünschen. Das Wetter war zwar richtig grausig heute, aber die Fans haben Megastimmung gemacht trotz Sauwetter. Im zweiten Durchgang, mit ein bisschen Aufwind, ist es dann mal wieder richtig abgegangen. Das macht richtig Spaß.“

Manuel Fettner: „Ich bin megahappy. Gerade mit dem zweiten Durchgang bin ich richtig zufrieden. Der Sprung war wieder auf einem sehr guten Level, so wie bei meinen besten Sprüngen im Sommer. Dass dann ein vierter Platz dabei herausschaut, ist richtig cool. Mannschaftlich sind wir auch sehr stark und geschlossen.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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