Red Bull Salzburg: Maximilian Wöber: „Das war eine ziemliche Gnackwatschn!“

Die gute Nachricht: Der FC Salzburg ist auch noch im Frühjahr im internationalen Fußballgeschäft vertreten. Die schlechte Nachricht: Es ist leider nicht mehr die UEFA Champions League, sondern „nur“ noch die UEFA Europa League. Der Grund: Trotz einer vor allem in der ersten Hälfte ansprechenden Leistung verliert der FC Salzburg in Mailand glatt mit 0:4. Die besten Zitate zum Spiel gibt es hier. 
Maximilian Wöber: „Das war eine ziemliche Gnackwatschn!“Zitate-Service UEFA Champions League AC Milan vs FC Salzburg am 2. November 2022
„Man muss ehrlich sagen: Mailand hat die heute mehr oder weniger vorgeführt, wenn die das wollten.“
ServusTV-Experte Jan Åge Fjörtoft sieht den AC Milan als verdienten Sieger

„Die haben sich nicht versteckt und haben mutig vor allem in der ersten Halbzeit nach vorne gespielt.“
Der couragierte Auftritt der Salzburger ringt Jan Åge Fjörtoft aber dennoch Respekt ab

„So kann man in der Champions League nicht verteidigen. Das ist nicht einmal Europa League, das ist Conference League.“
Laut Jan Åge Fjörtoft war vor allem die schwache Leistung in der Abwehr schuld an der hohen Niederlage

„Wenn du rauskommst zur Halbzeit und kriegst dann gleich in der ersten Minute das zweite Gegentor. Das hast du ganz anders geplant und da willst du eigentlich auf dein erstes Tor spielen. Das war dann auch ein wenig anfängerhaft.“
ServusTV-Experte Steffen Freund sieht das 2:0 zu Beginn der zweiten Hälfte als spielentscheidende Szene

„Das ist etwas, wo Salzburg eine richtig gute Rolle spielen kann, weil sie einfach auch Spieler haben, die relativ schnell lernen. (…) Das ist kein Trostpflaster. Das ist ein europäischer Wettbewerb, den man gewinnen kann wie Frankfurt.“
Steffen Freund freut sich schon auf die Auftritte der Salzburger im Frühjahr in der UEFA Europa League

„Schlussendlich ist es ein bisschen bitter. (…) Im Fußball gewinnt man immer gerne. Heute hat es leider nicht gereicht. Wir schauen nach vorne. Wir wissen, wir sind eine sehr junge Mannschaft und können aus diesen Spielen Erfahrungen sammeln und lernen.“
FC Salzburg-Stürmer Noah Okafor will die bitteren Erfahrungen dieser Begegnung in künftige Erfolge verwandeln

„Aber jetzt sind wir in der Euro League und ich glaube, wir haben trotzdem eine gute Champions League gespielt und ich bin stolz auf die ganze Mannschaft.“
Noah Okafor freut sich schon auf die Begegnungen in der UEFA Europa League

„Wir haben ein Ziel erreicht heute. Wir überwintern international. Wir sind in einem europäischen Bewerb. Aber ein großer Traum ist natürlich auch nicht in Erfüllung gegangen.“
FC Salzburg-Geschäftsführer Stephan Reiter mit einem lachenden und einem weinenden Auge

„Das ist der große Unterschied, den man heute gesehen hat. Diese Mannschaften in der Champions League, ob es jetzt Chelsea ist oder der AC Milan, die nützen ihre Chancen eiskalt. (…) Das sind natürlich Spiele, die gerade für so junge Spieler extrem wertvoll sind. Die werden wahnsinnig viel mitnehmen.“
Stephan Reiter weiß, dass solche Spiele für seine Spieler einen großen Lerneffekt haben

„Gefühlt haben wir eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Wenn wir 2:1 in Führung liegen, wäre das auch nicht unverdient gewesen anhand der Chancen, die wir gehabt haben. (…) Wenn man dann in der ersten Situation das 2:0 kassiert, ist das eine ziemliche Gnackwatschn.“
Auch FC Salzburg-Verteidiger Maximilian Wöber sieht das 2:0 nach der Pause als spielentscheidende Szene

„Unser großes Ziel war es, heute hier eine Sensation zu schaffen. Die Enttäuschung wird heute auf alle Fälle überwiegen, aber ich glaube, es ist trotzdem ein Super-Erfolg, in dieser Gruppe sechs Punkte zu holen.“
Maximilian Wöber ist trotz der heutigen Niederlage stolz auf das Erreichte in der UEFA Champions League

„So spiele werden im Sechzehner entschieden. Der AC Milan hat das einfach besser gemacht. Sie haben die Chancen, die wir ihnen geboten haben, eiskalt genutzt. (…) Wir hätten es in der Box besser verteidigen können. Das ist uns heute nicht gelungen.“
FC Salzburg-Trainer Matthias Jaissle erkennt die Klasse des Gegners klar an

„Das ist ein Lernprozess für die Jungs, aber ich glaube in Summe kann man trotzdem sehr stolz sein auf die bisherige Champions League-Saison. (…) In dieser Hammergruppe Dritter zu werden mit sechs Punkten ist schon eine starke Leistung.“ 
Matthias Jaissle ist trotz der heutigen Niederlage stolz auf seine Truppe

Titelbild: © UEFA / GEPApictures / ServusTV

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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