Bezirk Vöcklabruck: Protestkundgebung gegen die Zelte für Asylwerber

Bezirk Vöcklabruck. ST. GEORGEN I. A. Die für den  Nationalfeiertag angekündigte Protestkundgebung gegen die Zelte für Asylwerber zieht offensichtlich Personen aus ganz Österreich an. „Ich rechne mit 1000 bis 2000 Teilnehmern“, berichtet Bürgermeister Ferdinand Aigner (VP). „Es rufen mich von überall Leute an.“

Gar keine Freude hat Aigner mit Vertretern der extrem rechten Szene, die ebenfalls ihr Kommen angekündigt haben. In diversen Internetforen rufen „Patrioten“ zur Teilnahme an der Demonstration auf. „Wir sind dahinter, die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen“, berichtet Aigner. „Wir wollen eine friedliche Kundgebung ohne Gewalt.“

Mit wie vielen Einsatzkräften die Polizei vor Ort sein wird, war gestern noch unklar. Aus dem Bezirk Vöcklabruck werden fix 16 Beamte im Einsatz sein, unter ihnen Einsatzleiter Kurt Mayrhofer. „Wir haben um zusätzliche Kräfte der Einsatzeinheit angesucht“, berichtet der Einsatzreferent des Bezirkspolizeikommandos, der sogar mit bis zu 3000 Demonstranten rechnet.

Meldungen, wonach morgen die Westautobahn blockiert wird, werden dementiert. Die Protestkundgebung ist für 10.30 Uhr vor dem Marktgemeindeamt angemeldet, wo Attergauer Parteienvertreter Stellungnahmen zur Situation in der Erstaufnahmestelle Thalham abgeben werden. „Unsere Forderung ist klar: Die Zelte müssen weg“, sagt Bürgermeister Aigner. Danach werden die Teilnehmer gemeinsam zur Autobahnauffahrt marschieren und die Auf- und Abfahrt sperren, die Autobahn selbst soll jedoch nicht blockiert werden. Das Ende der Kundgebung ist bis 14 Uhr vorgesehen. 

Textquelle: nachrichten.at

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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