Eishockey: Red Bulls vor schwerem Auswärtswochenende

Der EC Red Bull Salzburg setzt am kommenden Wochenende den Grunddurchgang der win2day ICE Hockey League mit den Auswärtsspielen gegen Hydro Fehérvár AV19 (Freitag, 19:15 Uhr, Live.ice.hockey) und EC IDM Wärmepumpen VSV (Sonntag, 17:30 Uhr, Live.ice.hockey) fort. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der heimischen Liga wollen die Salzburger wieder anschreiben und freuen sich dabei auf die ersten Spiele mit dem neuen Stürmer Nicolai Meyer.

Wenn die Red Bulls morgen in Székesfehérvár beim Finalisten der letzten Saison antreten, ist es das erste Spiel nach genau zwei Wochen in der win2day ICE Hockey League. Aus der Übung gekommen sind die Red Bulls deswegen aber nicht, haben sie doch in der Zwischenzeit die letzten zwei Gruppenspiele der Champions Hockey League bestritten und sich trotz zweier äußerst knapper Niederlagen gegen Fribourg-Gottéron für das Achtelfinale der europäischen Königsklasse qualifiziert.

Dass es in der heimischen Liga nicht viel einfacher ist, haben nicht zuletzt die letzten zwei Spiele gegen Klagenfurt und Bozen gezeigt, in denen die Red Bulls jeweils das Nachsehen hatten. Umso mehr wollen die Salzburger so schnell wie möglich wieder Punkte anschreiben und sich an die Spitze zurückkämpfen. In der Tabelle hält der österreichische Meister auf dem vierten Platz, hat aber auch zwei bis drei Spiele weniger als die anderen Teams absolviert.

Gegen die Ungarn haben die Red Bulls in der laufenden Saison vor einem Monat zuhause bereits einmal gewonnen (4:1) und darauf wollen sie nun aufbauen. Bei der erstmaligen Rückkehr an die Stätte des Triumphs – am 11. April fixierten die Red Bulls dort den Meistertitel – heißt es aber Obacht geben, auch wenn der Vizemeister zuletzt eine durchwachsene Performance zeigte. Salzburgs Mario Huber: „Nachdem wir ja Finalgegner waren, ist das ein sehr spezielles Spiel. Die Halle dort ist sicher voll und wir werden ein gutes ungarisches Team sehen, das offensiv und hart in die Begegnung gehen wird. Aber wir werden genau das gleiche probieren. Wir werden sie unter Druck setzen und wollen offensiv unsere Chancen nutzen.“

Die Chance nutzen will auch Nicolai Meyer, der erst am Montag in Salzburg neu vorgestellt wurde und nun seine ersten Spiele mit den Red Bulls bestreitet. „Es ist anfangs immer viel zu erledigen, wenn du neu zu einem Club kommst. Aber so weit ist alles am Laufen, mir geht es gut“, sagte der 29-jährige Stürmer nach dem heutigen Abschlusstraining. Die Erwartungen vor den ersten Liga-Auftritten mit den Red Bulls: „Es ist aufregend, in so einer guten Mannschaft und Organisation zu spielen. Es wird aber noch ein bisschen Zeit brauchen, das Spielsystem voll zu verinnerlichen. Ich freue mich prinzipiell darauf, wieder Eishockey zu spielen. Ich möchte einfach mein Spiel durchziehen und die Rolle einnehmen, die mir der Coach zugedacht hat.“

Sorgenfalten auf der Stirn hat Salzburgs Trainer Matt McIlvane dennoch in Punkto Lineup. Zu den bisherigen rekonvaleszenten Ausfällen Lukas Schreier, Ty Loney, Thomas Raffl, Dominique Heinrich, Tim Harnisch, Aljaž Predan und Paul Stapelfeldt wird auch Stürmer Troy Bourke neuerlich fehlen. Der 28-jährige Kanadier erlitt heute bei einem Trainingsunfall eine Oberkörperverletzung. Er befindet sich gerade im Krankenhaus, eine genauere Diagnose liegt aber noch nicht vor.

Die Mannschaft ist bereits auf dem Weg nach Ungarn und wird am Samstag direkt von dort nach Villach zum nächsten Auswärtsspiel reisen.

Foto: EC Red Bull Salzburg

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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