Vandalenakt an der Mittelschule Bad Aussee: Prozess in Leoben

In der Nacht von 8. auf 9. April 2022 drangen unbekannte Täter in das Gebäude der Mittelschule Bad Aussee ein, überfluteten Klassenräume, zerstörten Einrichtungsgegenstände und hinterließen einen Schaden in der Höhe von 50.000,-.

Die Polizei konnte im Zuge der Ermittlungen zwei Täter ausforschen, wobei einer der beiden mit 13 Jahren strafunmündig ist, der zweite, ein 16-Jähriger, ist straffähig. Während der Ermittlungen wurde auch zu einem Informationsabend der Polizei in das Ausseer Kurhaus geladen, worauf sich – ein paar Tage später – auch der 13-Jährige bei der Polizei meldete und ein freiwilliges Geständnis ablegte. Aufgrund der Anzeige wegen schwerer Sach­beschädigung und Einbruchsdiebstahl fand nun am 12. Oktober in Leoben die Verhand­lung statt. Der 13-jährige Angeklagte wurde wegen seines Alters in einem Strafrechtsprozess für strafunmündig erklärt, der 16-Jährige wurde zu einer Geldstrafe und einer bedingten Strafe verurteilt. 
Der Schaden in der Höhe von rund 50.000,- ist über eine Versicherung gedeckt. „Die Versicherung ist bereit, uns den Schaden zu ersetzen. Sobald dies erfolgt, gehen die Ansprüche, sich bei den Tätern schadlos zu halten, von der Stadtgemeinde auf die Versicherung über“, erklärt Stadtamtsdirektor Joachim Schuster dazu. „Die Versicherung entscheidet dann darüber, sich den Betrag am Zivilrechtsverfahren zurückzuholen oder nicht. Da es sich dabei um einen veritablen Schaden handelt, ist davon auszugehen, dass die Schadenssumme eingeklagt wird“, wie Joachim Schuster abschließend festhält.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: (c) by salzTV