Hannes Heide diskutiert mit Schülern über ihre Vorstellungen von der Zukunft Europas

Im heurigen „Europäischen Jahr der Jugend“ war Europaabgeordneter Hannes Heide in der Bundeshandelsakademie in Bad Ischl zu Gast und konnte dabei mit Schülerinnen und Schülern über ihre Erwartungen und Vorstellungen zur Zukunft der Europäischen Union diskutieren.

Der ehemalige Bürgermeister von Bad Ischl stellte die Schwerpunkte seiner Arbeit im Europaparlament in Brüssel und Straßburg vor, ebenso die Grundlagen der Entscheidungsfindung in der gemeinsamen Europapolitik.

Keine Entscheidung ohne Österreich

„Es fällt keine Entscheidung in der EU, bei der nicht mindestens eine Österreicherin oder ein Österreicher beteiligt ist. Ebenso fällt die Entscheidung über Vergabe wesentlicher finanzieller Mittel aus Fonds und Förderprogrammen nicht in Brüssel, sondern in den Mitgliedsländern, also in Österreich und hier vor allem in den Bundesländern“, machte der Abgeordnete deutlich.

Bei den Jugendlichen weckte besonders der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf das Leben in Europa Interesse. Sie stellten Fragen, wie der Energiekrise und der aktuellen Teuerung begegnet werden kann, aber auch die Kulturhauptstadt Europas 2024 und ihr Zusammenhang mit der Entwicklung des ländlichen Raums und dem Salzkammergut wurde angesprochen. Thematisiert haben die Schülerinnen und Schüler zudem, wie mit Rechtsstaatlichkeitsverletzungen umgegangen werden sollte.

Mehr Mitsprache für Jugendliche in EU

„Die Diskussion hat bestätigt, dass Jugendliche jene Gruppe der Gesellschaft ist, die durchwegs von der Europäischen Union überzeugt ist, viel über darüber weiß, aber auch viele konkrete Fragen hat und Potential nach oben sieht. Das hat auch eine Umfrage gezeigt, die die Schülerinnen und Schüler präsentiert haben,“ fasst Heide zusammen: „Daher müssen junge Europäerinnen und Europäer die Möglichkeit haben, die Zukunft Europas mitgestalten zu können. Die Europäische Union muss dafür auch konkrete Maßnahmen umsetzen!“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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