Aufbruchstimmung bei der Langen Nacht der Start-ups

hub,ert: „Wir brauchen unseren Start-up-Spirit mehr denn je“

6032 gewerbliche Unternehmen wurden 2021 gegründet. Oberösterreichs Gründer beweisen auch in herausfordernden Zeiten Mut und den Willen, durchzustarten. Die Wirtschaft braucht junge Selbstständige – und diese die besten Rahmenbedingungen, um wachsen zu können.

Sie sind mutig, voller Ideenvielfalt und möchten verändern: Die Rede ist von Gründer und Start-ups, die mit ihren Services, Leistungen und Produkten den oberösterreichischen Wirtschaftsstandort stärken. Innovationskraft trotz Unsicherheit? „Jetzt erst recht!“ lautet die Antwort der Gründerszene, deren Glauben an die eigene Idee auch während wirtschaftlicher Herausforderungen ungebrochen ist. „Für die meisten ist der Schritt in die Selbstständigkeit ein Sprung ins kalte Wasser, denn auch mit guter Vorbereitung kann man nicht vorhersagen, wie sich das eigene Un-ternehmen entwickeln wird“, so das Team von hub,ert.

Heuer sind die Gewässer besonders kalt, die Gezeiten rauer, die Winde in der Unternehmenslandschaft stärker – aber auch der Wille von jungen Wirtschaftstreibenden, durchzustarten. „Oberösterreichs Gründerszene beweist unheimlich viel Stärke. Wir brauchen unseren Start-up-Spirit mehr denn je – und Selbstständige geeignete Rahmenbedingungen, um sich weiterentwickeln zu können. Genau hier setzen wir als Teil von hub,ert an“, untermauert JW-Landes-vorsitzender Michael Wimmer.

Hub zum Erfolg
hub,ert, der Hub für Entrepreneurship, Research und Technology, setzt sich aus einem unabhängigen und neutralen Netzwerk zusammen, das Oberösterreichs Gründern, Start-ups und Jungunternehmern stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Das Gründerservice der WKOÖ, die Junge Wirtschaft, das OÖ Exportcenter, tech2b, die JKU, die FH OÖ, die Stadt Linz, die Creative Region, das Techcenter und der Softwarepark Hagenberg bündeln ihr langjähriges Know-how, bieten nachhaltige Netzwerke sowie zahlreiche Tipps und Tricks für den Unternehmenserfolg.

Von diesen gab es bei der Langen Nacht der Start-ups jede Menge. Es herrschte Aufbruchstimmung, als über 250 junge Selbständige das LIT Open Innovation Center der JKU Linz aufleben ließen. Neben Gründertalks sowie Workshops zu verschiedenen Themen konnten sich die Start-ups und Jungunternehmer neue Anregungen von Glacier-CEO Andreas Tschas holen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. „Das Ziel der Langen Nacht ist, von anderen zu lernen, sich gegenseitig zu ermutigen, neue Blickwinkel zu finden und sein Netzwerk zu stärken“, sagt Michael Wimmer. „Und natürlich auch, die eigenen Erfolge zu feiern – denn das tun wir meistens viel zu selten.“

Gemeinsam Stärke zeigen
Fast jedes Unternehmen kennt die Redensart „selbst und ständig“, doch als Selbstständige:r ist man nicht auf sich alleine gestellt. „Es gibt viele Formen der Selbständigkeit und für alle gilt: Alleine ist man stark, aber gemeinsam unschlagbar“, so Wimmer. Nachhaltige Netzwerke bringen einen voran – das ist bewiesen. „Man kann als Organisation politische Rahmenbedingungen nicht von heute auf morgen ändern, aber eines können wir immer bieten: Zusammenhalt. Ein starkes Miteinander. Gemeinschaftsgeist. Rückhalt. Veränderungen, die wir gemeinsam vorantreiben. Ich würde auch sagen Mut, aber von diesem haben unsere Jungunternehmer jede Menge.“

©WKO

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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