„Äpfel und Zitronen“ für mehr Sicherheit im Schulumfeld

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Apfel-Zitrone“ wird auf die Verkehrssicherheit aufmerksam gemacht. Ziel der Aktion ist es, die Lenker/innen an ein rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu erinnern. Besonders im Schulumfeld soll auf die vorherrschenden Geschwindigkeitsbeschränkungen aufmerksam gemacht werden und das sichere Überqueren von Schutzwegen geübt werden. 

Beim heutigen Apfel-Zitrone Aktionstag schlüpften die Schulkinder der Volksschule Haid in die Rolle der Verkehrserzieher. Begleitet von der Polizei und Lehrern messen die Kinder mit Hilfe einer Messpistole vor der Schule die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge. Wer sich an Tempolimits hält, wird gelobt und erhält mit einem „süßen“ Apfel auch umgehend eine Belohnung. Wer zu schnell ist, wird nett ermahnt und erhält eine „saure“ Zitrone überreicht. Ebenfalls wird das Überqueren von Schutzwegen geübt. Jene Autofahrer/innen, die vorbildlich vor dem Zebrastreifen halten und die Volksschüler/innen passieren lassen, werden mit einem Apfel belohnt. Diejenigen, die achtlos über den Zebrastreifen fahren ohne anzuhalten, werden hingegen mit einer Zitrone getadelt. 

Landesrat für Mobilität Günther Steinkellner und Bürgermeister Christian Partoll besuchen die Apfel-Zitrone-Aktion bei Volksschule in Haid.
 (C) Land OÖ/Daniel Kauder

Durch den direkten Kinderkontakt wird den Fahrzeuglenker/innen nachhaltig vor Augen geführt, wie wichtig aufmerksames und vorausschauendes Fahren besonders im Schulumfeld ist. „Überhöhte Geschwindigkeiten und unkontrolliertes Überfahren von Schutzwegen bleiben nachhaltig in Erinnerung, wenn einen große Kinderaugen ansehen und die fehlende Aufmerksamkeit bemängeln“, weiß Landesrat für Mobilität Günther Steinkellner, der die Kinder beim heutigen Aktionstag in Haid besuchte.

„Wenn Fahrzeuglenker von der Polizei ermahnt werden oder gar eine Strafe kassieren, ist dies eine unangenehme Situation. Besonders unangenehm wird es aber dann, wenn eine ganze Klasse von Schulkindern um mehr Rücksicht bittet. Die Fahrzeuglenker werden dadurch auch emotional berührt und wachgerüttelt. Das Ziel, besonders im Schulumfeld konzentrierter unterwegs zu sein, wird somit sehr eindrucksvoll verfolgt“, so Steinkellner.

Mehr Äpfel als Zitronen

Ebenfalls bei der Aktion dabei war Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll. Er selbst zog ein positives Resümee und war sichtlich zufrieden, dass deutlich mehr Äpfel als Zitronen verteilt wurden: „Im Vordergrund steht bei der Aktion nicht das Strafen, sondern die Bewusstseinsbildung. Den Verkehrsteilnehmern wird so bewusst gemacht, auf welche Teilnehmer im Straßenverkehr besonders zu achten ist. Es ist erfreulich, dass wir heute viel mehr Äpfel als Zitronen verteilen konnten“

Als kleines Dankeschön für die Teilnahme bei der Verkehrssicherheitsaktion überreichte Landesrat Steinkellner zum Abschluss noch ein kleines Geschenk. Ein reflektierender Pinguinanhänger soll in der dunklen Jahreszeit für eine bessere Sichtbarkeit der jungen Schüler/innen sorgen.

Interessierte Schulen können sich für die kostenlose Sicherheitsaktion bei ihrem zuständigen Verkehrserzieher melden und einen Termin vereinbaren.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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