Landesinnung Bau OÖ fordert rasches Eindämmen der Energiepreise

Bauinnungsmeister Hartl: Die hohen Energiekosten machen Ziegelwerken in OÖ zu schaffen, die Stilllegung von sieben Ziegelwerken hätte für Bauwirtschaft fatale Folgen. Die Politik muss jetzt rasch handeln und Energiekostenzuschüsse sowie Strompreiskompensationen beschließen.

Ohne Unterstützung auf politischer Ebene wird eine massive Insolvenzwelle bei Bauunternehmen in OÖ befürchtet. Eine nie dagewesene Kündigungswelle droht die Baubranche zu überrollen, wenn auf mehreren politischen Ebenen nicht rasch gehandelt wird. „Sollten die oö. Ziegelwerke tatsächlich die Produktion einstellen, hätte dies fatale Folgen für unsere Bauwirtschaft“, so Norbert Hartl, Bau-Landesinnungsmeister OÖ. „Der private Wohnhausbau würde völlig zum Erliegen kommen und im Gewerbe- und Industriebau müsste man mit massiven Einschränkungen rechnen. Die gesamte Baubranche würde massive wirtschaftliche Verwerfungen am Markt bekommen“, warnt Hartl.

Die Baubranche fordert daher die Eindämmung und Stützung der Energiepreise bei Gas und Strom, die Reduktion oder die temporäre Abschaffung der Umsatzsteuer bei Baustoffen sowie Kurzarbeitsmodelle, um den mit Abstand größten Arbeitgeber in unserem Bundesland nicht im Regen stehen zu lassen. Mehr als 100.000 Mitarbeiter werden allein in OÖ beschäftigt. Auf europäischer Ebene muss die Adaptierung des Merit-Order-Prinzips bei der Strompreisgestaltung kommen.

Hartl: „Wir fordern eine klare politische Unterstützung für die besonders betroffenen energieintensiven Branchen, um weiterhin als wichtiger Garant für Stabilität und Wohlstand in Oberösterreich zu sein.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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