Salzburg spart am meisten CO2 im Gebäudesektor ein

Geförderter Wohnbau reduziert Treibhausgas-Ausstoß um weitere 20.000 Tonnen

Salzburger Landeskorrespondenz, 21. September 2022

(LK)  Die Förderung der Sanierungen im Wohnbau wirken sich deutlich auf die Klimabilanz aus. „Durch 2021 geförderte Baumaßnahmen werden jährlich 20.650 Tonnen CO2 gespart. Diese Reduktion bedeutet weniger Energiebedarf und damit auch eine finanzielle Entlastung der Menschen“, zieht Landesrätin Andrea Klambauer eine sehr erfreuliche Bilanz.

Die von der Wohnbauabteilung des Landes an den Bund übermittelten Zahlen zeigen, dass im Gebäudesektor die CO2-Emissionen auch 2021 deutlich reduziert wurden. „Dieser erreicht damit erneut als einziger Bereich den angestrebten Klimapfad. Ich nehme den Klimaschutz in meinem Bereich sehr ernst und verfolge die Ziele unserer Klimastrategie 2030 konsequent. Allein die Sanierungen machen 16.717 Tonnen an eingespartem CO2 aus. Das bedeutet eine deutliche Entlastung der Menschen, da sie jährlich weniger Energiekosten fürs Wohnen aufwenden müssen. So sieht zukunftsfitter Umweltschutz aus: nämlich Klima und Menschen gemeinsam entlasten“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Klima und Geldbörse atmen auf

Im Gebäudesektor werden die Klimaziele in Salzburg rascher und ambitionierter umgesetzt als im Bundesländerschnitt, so ist die jährliche Reduktion viermal höher als im Durchschnitt der Länder und konnte von Jahr zu Jahr ausgebaut werden. „Wir liegen mit den Anreizen bei der Sanierung auf Klimakurs und werden weiter umweltfreundliches Bauen vorantreiben. Gerade in einer Energiekrise geht es darum, den Verbrauch möglichst rasch zu reduzieren. Damit werden die Menschen dauerhaft entlastet“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

16.717 Tonnen CO2 weniger durch Sanierungen

Den Löwenanteil mit 16.717 Tonnen eingespartem CO2 machen 2021 laut Wohnbauabteilung des Landes die Sanierungen aus, 2.465 Tonnen gehen auf das Konto von Solar- und PV-Anlagen und mit 1.468 Tonnen schlagen klimaschonende Maßnahmen im Neubau zu Buche. Das sind Steigerungen von 43 Prozent im Neubau, 44 Prozent bei den Sanierungen und 73 Prozent bei Solaranlagen und PV.

Trend zur Sonnenenergie ungebrochen

Die Energie der Sonne für das Heizen zu nutzen ist inzwischen selbstverständlicher Standard. „Die Salzburger Wohnbauförderung hat im Bundesländervergleich einen der höchsten Fördersätze für Photovoltaik- oder Solaranlagen, wenn saniert wird“, hält Klambauer fest. Und der Trend geht weiter: Heuer wurden allein bis Mitte September bereits 220 private PV-Anlagen gefördert, im Jahr 2021 waren es insgesamt 143 Anlagen. „Für 2022 erwarten wir, dass die CO2-Einsparungen nochmals markant steigen. Das kommende Jahr wird wohl ein Rekordjahr werden“, ist Landesrätin Klambauer zuversichtlich.

Weiter auf Klimakurs

Der gesamte Gebäudesektor Salzburgs verursacht rund 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr. EU-weit sollen die Emissionen bis 2030 um 55 Prozent weniger werden. „61.123 Tonnen CO2 wurden über die Wohnbauförderung eingespart, seit ich für die Wohnbauförderung verantwortlich bin. Ich werde das weiter ambitioniert verfolgen, damit wir die Klimaziele 2030 erreichen“, so Klambauer. 

© Land Salzburg/Sophie Huber-Lachner

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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