LR Hattmannsdorfer verabschiedete Hilfsgüter-Lieferung der Volkshilfe in die Ukraine: „OÖ hilft weiterhin vor Ort und hält sich weiterhin bereit für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen“

Inklusive der heutigen Lieferung wurden seit Kriegsbeginn von der Volkshilfe mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter gesammelt und verschickt. Alleine heute wurden weitere 23 Tonnen (Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung für den kalten Herbst, Medikamente etc.) in einem LKW nach Königsfeld, in die West-Ukraine, verabschiedet. Das Land Oberösterreich hat die Sozialorganisation bereits im Frühjahr mit der Abwicklung von Sachspenden beauftragt. Oberösterreich hilft mit der Lieferung weiterhin den Menschen vor Ort und hält sich für die Aufnahme von weiteren Menschen bereit. Mit Beginn der kalten Jahreszeiten kann auch ein erhöhter Bedarf an Unterbringungen notwendig werden. Daher bitten Land OÖ und die Sozialorganisationen um die Meldung von privaten Räumlichkeiten.

„Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher helfen immer noch tatkräftig mit, um das Leid der betroffenen Menschen zumindest ein Stück weit zu lindern und ihnen zur Seite zu stehen. Weitere 23 Tonnen oberösterreichischer Solidarität sind heute in die Ukraine aufgebrochen, um vor Ort unter anderem Kleidung für den kalten Herbst bereitzustellen“, so Sozial-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer.

Die Volkshilfe OÖ koordiniert die Hilfsaktion und arbeitet vor Ort mit der Schwester-Organisation Narodna Dopomoha zusammen, um die Menschen mit Essens- und Hygienepaketen zu versorgen. Der heutige Transport wird direkt in das westukrainische Dorf Königsfeld erfolgen.

Da die Kämpfe und daher der Krieg in der Ukraine leider immer noch andauern, freut es mich sehr, dass wir als Volkshilfe wieder einen Lkw voll mit Hilfsgütern zu den Menschen in die Ukraine schicken können. Wir lindern damit die Not jener Menschen, die vor Gewalt und Tod geflohen sind. Und dank unseres guten Netzwerkes vor Ort können wir garantieren, dass die Spenden auch in Königsfeld bei jenen Männern, Frauen und Kindern ankommen, die sie am dringendsten brauchen„, so Dr. Michael Schodermayr als Vorsitzender der Volkshilfe Oberösterreich.

Mehr Bedarf an privaten Unterkünften durch kalte Jahreszeit: Meldungen unter www.ooe.gv.at/ukraine

Den weiteren Kriegsverlauf kann weiterhin niemand vorhersehen, zudem kann auch die anbrechende kalte Jahreszeit zu mehr Wohnbedarf für Menschen in Not führen. Um  sich für eine mögliche weitere Aufnahme von geflüchteten Ukrainer/innen vorzubereiten, ist das Land OÖ weiterhin auf der Suche nach geeigneten privaten Quartieren. Private Wohnmöglichkeiten können über ein Online-Formular auf der Website des Landes www.ooe.gv.at/ukraine gemeldet werden. Die Solidaritäts-Hotline des Landes, bei der Fragen zur privaten Unterbringung bzw. Initiativen beantwortet werden, steht unter der Nummer 0732 7720 16200 (Mo-Do 7:30 – 17 Uhr und Fr 7:30-13 Uhr)zur Verfügung. Für ukrainische Staatsbürger/innen auf der Flucht ist die Hotline +43 1 2676 870 9460 rund um die Uhr erreichbar.

©Land OÖ/Antonio Bayer

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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