LR Kaineder: Fronius als oberösterreichisches Vorzeigeunternehmen, wichtiger Partner in der Energiewende und im Kampf gegen die Klimakrise

Bei einem Unternehmensbesuch am Sattledter Standort von Fronius tauschte sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder mit dem Mitglied der Fronius-Geschäftsleitung Volker Lenzeder zu aktuellen Themen aus. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die aktuelle Energiekrise, der Ausbau von Photovoltaik in Oberösterreich, die Erweiterung der Produktionsfläche am Standort Sattledt, die Zukunft der E-Mobilität sowie die angestrebte Unabhängigkeit von Produkten aus anderen Kontinenten.

Fronius baute heuer seinen Standort in Sattledt massiv aus, zu den bestehenden 41.000 Quadratmetern kamen rund 28.000 Quadratmeter Nutzfläche hinzu. Das oberösterreichische Unternehmen spürt den Photovoltaik-Boom mehr denn je: während man 1995 noch rund 50 Wechselrichter pro Jahr verkaufte, plant man heuer mit mehr als einer halben Million verkauften Wechselrichter.

„Fronius ist ein wichtiger Partner in der Energiewende und damit im Kampf gegen die Klimakrise. Dass Fronius alleine im Großraum Wels mehrere tausend Mitarbeiter/innen beschäftigt und hier noch weiter wachsen möchte, ist eine gute Nachricht für Oberösterreich. Das Familienunternehmen ist ein wichtiger internationaler Player im Bereich Photovoltaik, achtet darauf, dass die Wertschöpfung in Europa bleibt und setzt viele Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder nach seinem Besuch.

Umwelt- und Klima-Landesrat tauschte sich am Sattledter Fronius-Standort mit CIO Volker Lenzeder aus.
(C) Land OÖ/Tina Gerstmair

„Wir haben stets die hohe Relevanz einer europäischen Wertschöpfung im Fokus. Speziell aufgrund der jüngsten Lieferengpässe strebt Europa eine reduzierte Abhängigkeit von anderen Märkten an. Wir haben die europäischen Kompetenzen in manchen Bereichen wie jenem der Mikroelektronik über viele Jahre hinweg sukzessive abgebaut. Wir stehen dadurch im Nachteil zu asiatischen Mitbewerber/innen. Diese Entwicklung ist kritisch zu sehen, da wir eine nachhaltige und selbstständige Energieversorgung nicht allein aus Produkten schaffen, die aus anderen Kontinenten stammen. Für uns sind nachhaltige Lösungen von höchster Bedeutung und diese schaffen wir am besten durch die Bündelung unserer Fertigungsaktivitäten in Oberösterreich. So können wir höchste Sozial-, Umwelt- und Qualitätsstandards garantieren. Produkte aus anderen Kontinenten sind schon im Sinne der Transportwege alles andere als sinnvoll und nachhaltig“, erklärt Fronius CIO Volker Lenzeder.

Über Fronius:

Als Ein-Mann-Reparaturwerkstätte im Jahr 1945 gestartet, ist das Familienunternehmen ein globaler Player und aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Durch eine langfristige und nachhaltige Unternehmensstrategie wuchs das Unternehmen kontinuierlich. Anfang der 90er-Jahre setzte Fronius neben den bereits etablierten Sparten Schweißtechnik und Batterieladetechnik zusätzlich auf Sonnenenergie. Anfangs als „Träumer“ für das visionäre Denken belächelt, ist die Photovoltaik-Sparte von Fronius mittlerweile vom Unternehmen nicht mehr wegzudenken und boomt wie nie zuvor.

Fronius beschäftigt mehr als 6.100 Fachkräfte in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt. Ein Großteil davon arbeitet in Oberösterreich.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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