Countdown für das neue Schuljahr in Salzburg

Keine verpflichtenden Tests und Masken / Fast 74.000 Kinder und Jugendliche kehren zum Unterricht zurück

Salzburger Landeskorrespondenz, 06. September 2022

(LK) Am Montag beginnt für Salzburgs Kinder und Jugendliche das neue Schuljahr. „Die Vorfreude ist bei Schülern, Lehrkräften und Eltern bereits groß. Erstmals seit zwei Jahren starten wir ohne gravierende Corona-Maßnahmen und somit weitgehend normal“, sagt Bildungslandesrätin Daniela Gutschi, die gestern zu einem virtuellen Schulgipfel mit Eltern- und Schülervertretern, den Direktorensprechern, der Personalvertretung, Vertretern der Gemeinden, Mitarbeitern der Schulsozialarbeit und -pflege sowie weiteren Schulpartnern eingeladen hat.

„Die vergangenen beiden Corona-Jahre waren für Schüler, Lehrkräfte und Eltern sehr herausfordernd. Daher ist es mir wichtig, dass an den Schulen die selben Regeln gelten, wie für den Rest der Gesellschaft. Es gibt keine verpflichtenden Tests und Masken“, betont Landesrätin Daniela Gutschi und ergänzt: „Sollte sich die Infektionslage am Standort oder in einzelnen Klassen verschärfen, können die Bildungseinrichtungen vorübergehend selbst zeitlich befristete Maßnahmen setzen. Mein Vertrauen ist hier groß, denn in den vergangenen zwei Jahren haben wir gelernt, mit dem Thema umzugehen.“

Gutschi: „Freiwillige Testmöglichkeiten.“

In der ersten Schulwoche besteht für Schülerinnen und Schüler am Montag, Dienstag und Mittwoch die Möglichkeit, sich freiwillig mittels Antigentest zu testen. „In der zweiten Schulwoche können die Kinder und Jugendlichen – ebenfalls freiwillig – drei Antigentests nach Hause mitnehmen und sich dort testen“, erklärt Daniela Gutschi, die in diesem Punkt von Landessanitätsdirektorin Petra Gruber-Juhasz unterstützt wird. „Antigen-Massentests sind derzeit nicht zielführend und sinnvoll“, sagt Gruber-Juhasz.

Keine positiv getesteten Lehrpersonen

Salzburg geht – im Sinne der Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten – beim Einsatz von aktiv infizierten Lehrpersonen einen eigenen Weg, abseits des Bundes. Lehrerinnen und Lehrer im Pflichtschulbereich, die positiv auf Covid-19 getestet werden, werden für fünf Tage vom Dienst freigestellt. „Gerade bei Volksschülern, die sich die ersten Wochen in einer neuen Umgebung befinden, ist das Unterrichten mit Maske schwierig“, sagt Gutschi. Für die schulische Tagesbetreuung gibt Landesrätin Daniela Gutschi die Empfehlung, positiv auf das Corona-Virus getestete Betreuerinnen und Betreuer vom Dienst freizustellen. Die Entscheidung dazu trifft jedoch der Arbeitgeber.

Schulstart mit Eltern

Am ersten Schultag herrscht auch für die Taferlklassler im Bundesland Normalität. „Mama und Papa können ihre Kinder an ihrem wichtigen Tag in die Klasse begleiten. Ich will, dass man bei diesem Thema pragmatisch vorgeht. Auch in den Ferien haben sich die Familien in der Freizeit getroffen, warum sollte das am kommenden Montag anders sein“, so die Bildungslandesrätin.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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