Hoftrac kippte um – Bub starb. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Braunau

Ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Braunau arbeitete am 1. September 2022 gegen 19 Uhr mit seinem Hoftrac auf einem Feld im Bezirk Braunau. Hierbei befanden sich im Rahmen eines Urlaubes am Bauernhof zwei Kinder mit ihm auf dem Fahrzeug, ein elfjähriger deutscher Staatsbürger und dessen Bruder. Während der Fahrt überließ der 30-Jährige dem direkt neben ihm sitzenden 11-Jährigen die Lenkung. Dieser kam jedoch aufgrund von Unerfahrenheit und eines Lenkfehlers mit dem vorderen linken Reifen des Fahrzeuges auf einen Reisighaufen, wodurch das Fahrzeug kippte. Dabei kam der 11-Jährige unter dem Dach des Hoftrac zu liegen. Die beiden Mitfahrer blieben beim Sturz vom Fahrzeug unverletzt. Alle Reanimationsmaßnahmen blieben leider ohne Erfolg. Vom HÄND konnte nur noch der Tod des 11-Jährigen festgestellt werden.

Aufklärung einer Paketdiebstahlsserie in Oberösterreich

Landeskriminalamt OÖ

Aufklärung einer Paketdiebstahlsserie in Oberösterreich

Beschleunigt durch die COVID Pandemie steigerte sich in den letzten Jahren das Paketaufkommen bei der österreichischen Post und den weiteren Zustellfirmen massiv. Damit einher geht auch die steigende Anzahl von Bestellbetrügereien mit gefälschten oder verfälschten Ausweisen bzw. Paketdiebstählen in unterschiedlichsten Formen. Nach einer Anzeige des posteigenen Ausforschungsdienstes konnte im Jänner 2022 ein als Pakettransporteur tätiger 45-jähriger Österreicher im Bezirk Grieskirchen in Verbindung mit einem Paketdiebstahl gebracht werden. Bei den langwierigen weiteren Ermittlungen zeigte sich das wahre Ausmaß der Aktivitäten des 45-Jährigen. Bei einer von Beamten der PI Grieskirchen durchgeführten Hausdurchsuchung und den Ermittlungen der Diebstahlsgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich konnten mehrere hundert sichergestellte Pakete einer großangelengten Diebstahlsserie im Zeitraum von März 2020 bis Jänner 2022 zugeordnet werden. Der Beschuldigte hatte sich dabei vorwiegend auf Retourwaren konzentriert, da von den Firmen in den überwiegenden Fällen bereits Entschädigungen / Rücküberweisungen stattgefunden haben und die Waren somit den Bestellern nicht mehr in Rechnung gestellt wurden. In einigen Fällen eignete er sich eigene Retourwaren an, also Bestellungen, die er selbst durchgeführt hatte und wieder zurücksendete. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass ca. 800 Pakete mit Gegenständen mit einem Wert im sechsstelligen Bereich gestohlen und vom Beschuldigten auf verschiedensten Wegen, auch auf Internetplattformen, verkauft bzw. zum Verkauf angeboten wurden. Die Waren reichten von Fernsehgeräten über Kaffeemaschinen bis zu Kleidungsstücken. Durch die Sicherstellung von 506 Paketen konnte ein erheblicher Teil des Schadens wiedergutgemacht und die Waren den geschädigten Firmen ausgefolgt werden. Der Beschuldigte ist geständig.

Motorradfahrer kollidierte mit Kastenwagen

Bezirk Kirchdorf

Ein 41-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf fuhr am 1. September 2022 gegen 15:40 Uhr mit seinem Motorrad im Gemeindegebiet von Klaus an der Pyhrnbahn auf der B138 von Klaus kommend Richtung Micheldorf. Zeitgleich wollte ein 44-Jähriger aus der Südoststeiermark mit seinem Kastenwagen von einer dortigen Tankstelle auf die A9 auffahren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Motorradfahrer. Dieser stürzte und wurde unbestimmten Grades verletzt. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde er in das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf eingeliefert.

Alkolenker redete sich auf Fahrspurassistent aus

Autobahnpolizeiinspektion Haid

Am 1. September 2022 um 12:27 Uhr ereignete sich auf der A7, Stadtgebiet Linz, bei KM 6,000 ein Verkehrsunfall mit Sachschaden mit Fahrerflucht. Eine Anzeigerin konnte beobachten, wie ein PKW bei der Abzweigung A7 Richtung Süd eine Verkehrstafel rammte. Anschließend sah die Anzeigerin, wie der Lenker seinen PKW kurz nach dem Tunnel Bindermichl am Pannenstreifen kurzfristig abstellte. Sie verständigte via Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Streife „Haid 4“ wurde der Lenker nicht mehr angetroffen. Auch an der Wohnadresse des Zulassungsbesitzers konnte niemand angetroffen werden. Nach telefonischer Kontaktaufnahme mit dem Zulassungsbesitzer, einem 57-jährigen Linzer, gab dieser gegenüber den Polizisten an, er befinde sich gerade in einem Club. Die Polizisten begaben sich anschließend zu dieser Örtlichkeit. Dort gab der Linzer an, dass sein Fahrspurassistent nicht richtig funktionierte, weshalb er ein Verkehrsschild rammte. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Messwert von 1,76 Promille. Der Mann besaß einen vorläufig ausgestellten Führerschein, dieser wurde von den Beamten an Ort und Stelle abgenommen. Nach Abschluss der Amtshandlung begab sich der Lenker wieder in den Club.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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