Beim Schulartikeleinkauf kommt es auf den gesamten Warenkorb an

Obereder: „Ein Preisvergleich beim Einkauf von Schulartikeln
kann nicht an einem einzelnen Produkt festgemacht werden“

„Ein Preisvergleich beim Einkauf von Schulartikeln kann nicht an einem einzelnen Produkt festgemacht werden, sondern man muss schon den gesamten Warenkorb vergleichen“, zeigt sich der Obmann des Papier- und Spielwarenhandels der WKOÖ, Georg Obereder, über manche marktschreierischen Berichte verwundert, die nur den Preisunterschied bei einzelnen Artikeln verallgemeinert haben.

„Wir haben daher in Oberösterreich eine eigene Abfrage durchgeführt, einen fixen Warenkorb mit qualitativen Produkten geschnürt und uns die Gesamtergebnisse angesehen. Im Ergebnis können wir die Panikmache nicht nachvollziehen“, ist Obereder mit dem Ergebnis zufrieden. Das unabhängige Institut „Shop-Marketing Unternehmensberatung“ hat Anfang August bei zehn Unternehmen, davon fünf regionalen Fachhändlern und fünf Großflächenanbietern bzw. Supermärkten, quer durch Oberösterreich die Preise verglichen. Getestet wurde anhand eines Warenkorbs mit 36 genau definierten Artikeln, von Heften, Umschlägen und Ordnern über Klebstoffe bis hin zu Farbkästen und Wachskreiden. Der durchschnittliche Preis für diesen Einkauf lag bei  187,52 Euro. Von den zehn Unternehmen bewegten sich acht innerhalb einer Differenz von +6,02 Prozent bzw. -7,89 Prozent. Der günstigste Anbieter lag 12,99 Prozent unter dem Durchschnittspreis und in der anderen Richtung waren es 15,7 Prozent.

„Diese Preisspannen zeigen uns, dass sich Schuleinkäufe vor Ort jedenfalls rechnen, nicht nur aufgrund der verträglichen Preisunterschiede, es sprechen auch zeitökonomische Gründe dafür und letztlich sind kurzen Wegen aus Sicht der Umwelt klar der Vorzug zu geben, denn gerade im örtlichen Umkreis lassen sich so manche Einkäufe auch mit dem Fahrrad erledigen. Wir haben uns ganz bewusst für Markenprodukte entschieden, denn auf lange Sicht fährt man damit auf jeden Fall günstiger“, ist Obereder überzeugt. Bei Markenprodukten gibt es beispielsweise in aller Regel Ersatzteile und man muss nicht gleich das gesamte Produkt wegwerfen, was nicht nur das Budget schont, sondern auch die Umwelt. Für den Papierwarenhandel hat der Schulbeginn naturgemäß eine große Bedeutung. Österreichweit werden rund 300 Mio. Euro umgesetzt. Insbesondere durch individuellen Service, den persönlichen Kontakt, sehr gute Auswahl und die Möglichkeit, Produkte auszuprobieren, empfehlen sich die oö. Papierfachhändler als kompetente Partner. Und das nicht nur zum Schulstart, sondern das ganze Jahr über.

Georg Obereder, Gremialobmann des Papier- und Spielwarenhandels.
Copyright: Starmayr

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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