Urlauberpärchen aus Klettersteig gerettet//Frontalzusammenstoß – vier Verletzte. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Vöcklabruck

Ein 26-jähriger Deutscher und eine 23-jährige Deutsche stiegen am 25. August 2022 zwischen 14 – 15 Uhr in den im Gemeindegebiet von Mondsee gelegenen Drachenwandklettersteig ein. Zwischen 18 und 19 Uhr kamen sie im Gipfelbereich des Steiges an. Kurz zuvor wurden die beiden von einem einheimischen 42-jährigen Klettersteiggeher aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung überholt. Dieser stieg über den Steig wieder nach unten und bemerkte, dass die beiden Deutschen schon sehr entkräftet waren. Er entschloss sich, den beiden zu helfen und stieg mit ihnen gemeinsam gipfelwärts aus dem Steig aus. Da der 26-Jährige und die 23-Jährige nach Einschätzen des 42-Jährigen den anspruchsvollen Abstieg über den Saugraben (Klausgraben) in deren erschöpften Zustand nicht mehr bewältigen werden können, alarmierte er die Bergrettung und führte die erschöpften Klettersteiggeher zu einer nahen gelegenen Forststraße. Dort konnte die Bergrettung zufahren, alle Beteiligten aufnehmen und sicher ins Tal bringen.
Die Urlaubsgäste gaben gegenüber dem Beamten der Alpinpolizei Gmunden an, dass sie zuvor erst zwei kürzere und leichtere Klettersteige in der Sächsichen Schweiz durchstiegen haben. Informationen über den Klettersteig holten die beiden via Internet ein. Topo oder dergleichen wurde nicht zu Rate genommen. Auch mit der Schwierigkeitsskala (A-F/G) waren die beiden nicht vertraut.
Die Ausrüstung der beiden für solch eine Unternehmung war ebenfalls nicht ausreichend. Hatten doch die beiden lediglich leichte Halbschuhe ohne entsprechende Profilsohle an. Zudem besaßen beide keinen Kletterhelm.
Der Drachenwandklettersteig ist auf der Klettersteigskala von A – F/G mit C/D bewertet und wird mit zwei Stunden Durchstiegszeit angegeben.
Im Einsatz standen 15 Kameraden der Bergrettung Mondseeland sowie ein Alpinpolizist der AEG Gmunden.

Frontalzusammenstoß – vier Verletzte

Bezirk Braunau

Am 25. August 2022 gegen 16:10 Uhr kam es in St. Georgen/F. auf der B 156 zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW mit insgesamt vier verletzten Personen, darunter ein 3-jähriges Kind.
Ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Braunau fuhr mit seinem PKW auf der B 156 aus Richtung Braunau in Fahrtrichtung Salzburg. Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen kam es durch den 21-Jährigen vor dem Zusammenstoß zu mehreren riskanten Überholmanövern und nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit. Zur gleichen Zeit fuhr ein 44-Jähriger aus Deutschland mit einem PKW aus Richtung Salzburg kommend in Fahrtrichtung Braunau. Auf dem Beifahrerplatz befand sich eine 36-Jährige, ebenfalls aus Deutschland und auf der Rücksitzbank in einem geeigneten Kindersitz die gemeinsame 3-jährige Tochter.
Der 21-Jährige kam am Ausgang einer langgezogenen Rechtskurve mit dem PKW auf den linken Fahrstreifen, wo diesem ein PKW entgegenkam. Er verriss den PKW nach rechts und touchierte die Leitschiene. Dadurch verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, welches daraufhin unkontrolliert und ungebremst frontal in den entgegenkommenden PKW des 44-Jährigen geschleudert wurde. Ein Anrainer, welcher den Zusammenstoß hörte, verständigte die Rettungskräfte. Bei dem Unfall wurden alle vier Personen unbestimmten Grades verletzt und von den Rettungskräften erstversorgt. Der 44-Jährige war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Der 21-Jährige wurde mit dem
Rettungshubschrauber Europa 3 ins UKH Salzburg geflogen, der 44-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber C 6 ins LKH Salzburg geflogen. Die 36-Jährige und deren Tochter wurden mit der Rettung ins Krankenhaus Altötting eingeliefert.
An beiden PKW entstand Totalschaden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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