Caritas OÖ: Was tun, wenn Demenz den Alltag verändert

Das Zusammenleben und die Kommunikation gestalten sich mit zunehmendem Alter schwieriger – unabhängig, ob Demenz diagnostiziert ist oder nicht. Die Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige lädt ab Montag, 19. September, zu einem dreiteiligen P.A.U.L.A.-Kurs für Angehörige von Menschen mit Demenz ins Seniorenwohnhaus Karl Borromäus, Harrachstraße 23, in Linz ein. Anmeldung unter 0676 87 76 24 48 oder helene.kreiner-hofinger@caritas-ooe.at Anmeldungen sind bis 13. September möglich.

Ihnen fällt auf, dass ein Familienmitglied zunehmend verwirrt ist und im Alltag nicht mehr zurechtkommt? Die Person vergisst Namen, Vereinbarungen oder alltägliche Dinge? Vielleicht gibt es zudem unbegründete Schuldzuweisungen oder die Person fühlt sich verfolgt? Was tun, wenn sich das Verhalten eines Menschen so stark verändert? Beim dreiteiligen P.A.U.L.A.-Kurs (Pflegende Angehörige: Unterstützen – Lernen – Austauschen) vermittelt Demenz-Expertin Jennifer Nieke die Hintergründe zur Erkrankung, zeigt Kommunikationsmöglichkeiten auf und gibt Anregungen für die jeweilige konkrete Situation. „Im Umgang mit Menschen mit Demenz geraten Betreuende immer wieder an ihre persönlichen Belastungsgrenzen. Ziel ist, dass durch das vermittelte Wissen bei Betroffenen als auch bei Pflegenden der Stress reduziert wird“, erklärt Caritas-Mitarbeiterin Helene Kreiner-Hofinger von der Servicestelle Pflegende Angehörige in Linz. Durch den Zeitabstand zwischen den einzelnen Treffen kann Gelerntes und Erfahrenes in der Praxis erprobt werden. Die Kursgebühr beträgt 70 Euro.
Die Kurse finden an drei Montagen am 19. September, 3. Oktober und 17. Oktober von 16.30 bis 19 Uhr statt.

Fotocredit: Pawloff

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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