Nierentransplantation bei JKU Rektor Lukas nach 5 ½ Jahren Dialyse durchgeführt

Die Johannes Kepler Universität Linz informiert, dass Rektor Meinhard Lukas am vergangenen Freitag im Transplantationszentrum der Medizinischen Universität Wien / AKH Wien eine Spenderniere erhalten hat. Die Operation hat Prof.in Gabriela Berlakovich durchgeführt. Die nephrologische Behandlung liegt in den Händen von Prof. Rainer Oberbauer. Dank der ausgezeichneten Betreuung durch die zuständigen Teams der Medizinischen Universität Wien und des AKH Wien geht es Lukas den Umständen entsprechend sehr gut. Jetzt kommt es darauf an, dass die Spenderniere gut angenommen wird.

Bereits im März 2017 hat JKU Rektor Meinhard Lukas bekanntgegeben, dass er an einem chronischen Nierenversagen erkrankt ist. Seither ist er auf eine tägliche Nierenersatztherapie angewiesen, die er selbst jede Nacht in Form einer mehrstündigen Bauchfelldialyse zu Hause durchführt. Dabei wurde er medizinisch zunächst vom Ordensklinikum Elisabethinen und zuletzt vom Kepler Universitätsklinikum (Team Prof. Alexander Moschen) jeweils bestens unterstützt.

Am vergangenen Freitag ist Lukas vom Transplantationszentrum der Medizinischen Universität Wien aufgrund seiner Listung eine Spenderniere angeboten worden. Die Transplantation hat noch am Nachmittag Frau Prof.in Gabriela Berlakovich an der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie der Medizinischen Universität Wien durchgeführt. Die nephrologische Betreuung liegt in den Händen von Prof. Rainer Oberbauer (Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse der Med. Uni Wien).

Dank der ausgezeichneten Betreuung durch Prof.in Berlakovich und Prof. Oberbauer sowie deren Ärzt*innen- und Pflegeteams geht es Lukas den Umständen entsprechend sehr gut. Jetzt kommt es darauf an, dass die Spenderniere gut angenommen wird. Lukas befindet sich daher zur postoperativen Betreuung noch die nächsten Tage an der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie der Medizinischen Universität Wien. In dieser Zeit wird er von Vizerektor Prof. Stefan Koch vertreten.

Da mehr Spenderorgane benötigt als angeboten werden, gibt es für betroffene Patient*innen eine Warteliste. Die Zuteilung von Spenderorganen erfolgt nach transparenten medizinischen Kriterien. Dabei spielt die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Transplantation des jeweils verfügbaren Spenderorgans bei den gelisteten Patient*innen jeweils die zentrale, und die Wartezeit vergleichsweise eine nur untergeordnete Rolle. Daher kann die Wartezeit bei einzelnen Patient*innen, so wie auch bei Meinhard Lukas, deutlich über dem Durchschnitt (etwa 3 ½ Jahre bei Nieren) liegen.„Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen im österreichischen Gesundheitssystem für die großartigen und zugleich hochprofessionellen Leistungen im Bereich der Transplantationsmedizin. Dadurch wird Patient*innen trotz zum Teil schweren chronischen Erkrankungen eine Perspektive mit einer hohen Lebensqualität eröffnet. Mein besonderer Dank gilt Frau Prof.in Berlakovich, Herrn Prof. Oberbauer und deren Teams für die exzellente Betreuung. Kollegen Rektor Markus Müller und seiner gesamten Belegschaft spreche ich meinen großen Respekt für die ausgezeichnete Führung der Medizinischen Universität Wien aus. Ich darf hier gerade erleben, wie berechtigt der herausragende internationale Ruf dieser Universität ist,“ betont Lukas.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: (c) by salzTV