LRin Langer-Weninger: Hightech am Traditionsbetrieb: Oberösterreichs Bauern setzen auf technischen Fortschritt

Drohnen, computergesteuerte Traktoren, Sensoren, Telemetrie – das war der „Tag der Versuchsbetriebe“ des Maschinenrings OÖ

„Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern leben Tradition und Fortschritt. Ihre Rolle als Ernährer der Bevölkerung erfüllen sie beständig und verlässlich, dafür setzen sie in der Produktion auf technischen Fortschritt. Damit verändert sich zwar die Art und Weise, wie wir unsere Höfe bewirtschaften. Eines aber bleibt gewiss: Versorgungssicherheit beginnt auf Oberösterreichs Höfen!“

Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger

Der Einsatz modernster Technologie ist keine Frage der Betriebsgröße. Gerade kleinere und mittlere Bauernhöfe bewahren sich durch digitale Lösungen Wettbewerbsfähigkeit. Die neue Generation der Landtechnik verspricht exakten und somit klimaschonenden Einsatz von Ressourcen, höhere Erträge und Zeitersparnis. „Die Art und Weise, wie wir unsere Höfe bewirtschaften, ändert sich gerade enorm“, betonte Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger heute beim Besuch des „Tag der Versuchsbetriebe“ des Maschinenrings OÖ, der heuer erstmals stattfand.

Am Betrieb von Landwirt Franz Kastenhuber in Bad Wimsbach diskutierte die Agrar-Landesrätin über das CULTAN-Düngeverfahren, das mit bis zu 30% weniger Dünger auskommt. In Pettenbach zeigte Johannes Lang, wie er vollautomatische Kameralenktechnik in der mechanischen Unkrautbekämpfung einsetzt, was Potenzial insbesondere für den Biolandbau birgt. In Peilstein wurde Wildtierrettung mit Sensorerkennung vorgestellt, in Königswiesen wurde untersucht, wie sich Gülleseparation wirklich auf den Pflanzenbestand auswirkt, in Haigermoos ließ man Sensoren, die im Boden vergraben sind, Bodenanalysen in Echtzeit liefern. „Unsere Bäuerinnen und Bauern sind definitiv vorn dabei, auch was neue Technologien angeht. Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer sind dabei ganz entscheidend“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Landwirte machen sich zukunftsfit.

Rund 20 Maschinenring-Versuchsbetriebe, die bereits den Einstieg ins digitale Zeitalter geschafft haben und mit der neuen Technologie tagtäglich am Feld und im Stall arbeiten, öffneten ihre Tore und teilten ihre Erfahrungen, ehrlich und unabhängig. „Der Maschinenring begleitet die Landwirtschaft seit 50 Jahren, indem er technische Innovation auf Praxistauglichkeit prüft. Unsere Versuchsbetriebe sind dabei eine wesentliche Säule“, so Maschinenring-Obmann Gerhard Rieß. Viele Versuche würden durch wissenschaftliche Forschung begleitet und evaluiert, der Nutzen für den Landwirt und die Umwelt stehe im Fokus. Für den Maschinenring, der auch als Dienstleister in Grünraumpflege, Winterdienst und Personalvermittlung erfolgreich tätig ist, war der „Tag der Versuchsbetriebe“ die erste Veranstaltung dieser Größenordnung. Obmann Gerhard Rieß freut sich über den Erfolg und ist sich sicher: „Das große Interesse heute hat klar gezeigt: Unsere Landwirte sind offen gegenüber Innovationen. Oberösterreichs Landwirtschaft ist am richtigen Weg.“

Wer den „Tag der Versuchsbetriebe“ verpasst hat, findet auf www.maschinenring.at/tag-der-versuchsbetriebe eine Übersicht der Versuchsbetriebe und der vorgestellten Technik.

Quelle: Landeskorrespondenz OÖ

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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