Grünen-Bezirkssprecher zu Holzbau-HTL Hallstatt: „Bildung braucht ein modernes Umfeld und keine halbe Ruine“

„Bildung braucht ein adäquates, modernes Umfeld und bitteschön keine halbe Ruine. Das gilt auch für die Schüler:innen der Holzbau-HTL in Hallstatt. Das Internat ist offenbar desolat, veraltet und muss dringendst saniert werden. Und es ist die Aufgabe der Verantwortlichen, dafür einen Weg zu finden. Einen Weg ohne finanzielles Gezerre und ohne der Gemeinde Hallstatt einen Beitrag aufzubürden, den sie nicht aufbringen kann. Land und Gemeinde haben hier eine gemeinsame Lösung zu finden. Denn Leidtragende sind die Schüler:innen, die schon jetzt ums teures Internatsgeld in einem baufälligen Haus wohnen und lernen müssen“, reagiert der Grüne Bildungssprecher und Grüne Bezirkssprecher für Gmunden Reinhard Ammer auf den Bericht in der Kronen-Zeitung.

Wenig abgewinnen kann Ammer den kolportierten Vorschlägen von Bildungslandesrätin Haberlander. „Jahre abzuwarten, bis die Baukosten möglicherweise wieder niedriger sind, ist ebenso wenig Option, wie eine Sponsoren-Suche und eine Erhöhung der Internatskosten. Weitere Jahre in diesem Gebäude sind den Schüler:innen nicht zumutbar, dass die Preise fallen ist eher Wunschdenken und die Internatskosten sind ohnehin schon ansehnlich.  Und schließlich ist eine Schulsanierung wohl doch Aufgabe der öffentlichen Hand. Statt unrealistischer Maßnahmen muss in Sinne der Schüler:innen ein Kompromiss gefunden werden“, fordert Ammer.

„Natürlich ist Steuergeld sorgsam einzusetzen. Aber genau hier geht es darum, ein Lernumfeld für die Schüler:innen zu verbessern, in die Bildung und damit die Zukunft des Landes zu investieren. Das darf nicht am Geld und an finanziellen Querelen scheitern“, betont Ammer.

Foto: Grüne OÖ

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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