Konsument/innenschutz-Landesrat Kaineder: Sommer, Sonne, Badespaß – Preiserhebung zeigt teils große Unterschiede bei Badebuffets

Ob die Mitarbeiter/innen der Preisaufsicht Badehose und Handtuch zur Erhebung der Preise bei Seen und Freibädern vorweisen mussten, ist nicht bekannt. Allerdings schon, welche Ergebnisse der Check aus dem Konsument/innenschutz-Ressort des Landes OÖ gebracht hat.

Teilweise große Preisunterschiede haben die Konsument/innenschützer/innen des Landes beim Vergleich von 36 Frei- und Seebädern von Ende Juni bis Anfang Juli festgestellt. Kontrolliert wurde die Preisauszeichnung, zusätzlich wurde eine Preiserhebung durchgeführt.

Die größten Preisunterschiede fanden die Konsument/innenschützer/innen bei den erhobenen Preisen von Erdbeereis, Manner Waffeln und Wurstsemmel mit Gurkerln. So bekommt man ein Cornetto Erdbeer teilweise schon um günstige 1,20 Euro, während man für das gleiche Produkt anderswo mehr als das doppelte, nämlich 3,00 Euro, bezahlen muss. Eine Packung Manner Waffel kostet in oberösterreichischen Badebuffets zwischen 1,00 Euro und 2,50 Euro, die billigste Wurstsemmel mit Gurkerl bekommt man schon um 1,50 Euro, die teuerste um 3,50€.

„Eine ordentliche, transparente Preisauszeichnung und die Kontrolle deren Einhaltung ist sehr wichtig für die Konsumentinnen und Konsumenten“, so Konsument/innenschutz-Landesrat Stefan Kaineder. „Für preisbewusste Menschen zahlt sich ein Vergleich in jedem Fall aus“, so Kaineder weiter.

Wie schon im Vorjahr zeigt die Erhebung, dass man im Mühlviertel am günstigsten baden gehen kann (Tageskarte für Kinder ab 1 Euro, Erwachsene ab 2,80 Euro), im Seengebiet ist der Badespaß am teuersten (Tageskarte für Kinder bis zu 3 Euro, Erwachsene bis zu 6,8 Euro). Die Preise gehen hier in ganz Oberösterreich stark auseinander und sind stark vom Angebot, wie etwa Wasserrutschen, abhängig.

Die Ergebnisse der Preiserhebung im Detail

Bei den einzelnen überprüften Posten ergaben sich teilweise große Preisunterschiede, welche aber auch vermutlich auf die geografische Lage zurückzuführen sind (Tourismusgebiete).

Bei den Eintrittspreisen hängt es auch oft von der Ausstattung vor Ort und von der Unterstützung der Gemeinden ab.

Im Vergleich zur vorjährigen Erhebung konnten nur wenige und auch nur geringe Preissteigerungen (zwischen 10 und 30 Cent) festgestellt werden.

Ein Schwerpunkt war auch heuer wieder die Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen gemäß Gewerbeordnung zum „Jugendgetränk“. Während im Vorjahr bei vielen Betrieben die Kennzeichnung des Jugendgetränkes in der Getränkekarte bzw. in der Preisauszeichnung noch fehlte und die Inhaber/innen von der OÖ. Preisaufsicht auf die geltenden Bestimmungen aufmerksam gemacht wurden, konnten heuer keine Mängel festgestellt werden. Folglich mussten keine Berichte an die Bezirksverwaltungsbehörden erstattet werden.

Tipps

„Sehr gut aufbereitete Informationen zu den Freibädern aber auch den Strandbädern an Oberösterreichs Seen erhält man über die Homepage des Oberösterreich Tourismus. Dort gibt es Informationen über jedes einzelne Bad inklusive Bilder, Homepage, Öffnungszeiten, Anreise/Lage, mögliche Sportarten, Preise, Eignung und Barrierefreiheit“, empfiehlt Konsument/innenschutz-Landesrat Kaineder.

Es gibt eine große Anzahl von Ermäßigungen wie zum Beispiel: Familienkarte des Landes OÖ., Salzkammergut Card, Donau Card, Ermäßigungen für Kinder, Student/innen, Senioren, Menschen mit Behinderung, Familien, Präsenz- und Zivildiener, usw.).

https://www.oberoesterreich.at/baden/freibaeder-in-oberoesterreich.html

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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