iFF-Ecker zu Equal Pension Day am 3. August: „initiative Freiheitliche Frauen“ macht Info-Vortragsreihe zur finanziellen Vorsorge

Frauen haben noch immer rund 40 % weniger Pension – Frauen müssen vom Partner verstärkt eine Vorsorge einfordern

Linz, 2022-07-26 – „Frauen und Finanzen, vor allem aber Frauen und die finanzielle Absicherung auch im Pensionsalter sind enorm wichtige Themen“, so die Bundes- und Landesobfrau der „initiative Freiheitliche Frauen“ (iFF), FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker auch im Hinblick auf den Equal Pension Day am 3. August. „Zu diesem Stichtag werden Männer schon so viel Pension erhalten haben, wofür Frauen noch das ganze Jahr arbeiten müssen.“ Die iFF haben deshalb in Oberösterreich eine Informations-Vortragsreihe zu den finanziellen Vorsorgemöglichkeiten für Frauen mit der Expertin Martina Roither in Finanzbildung und Vorsorgeberatung gestartet. „Es ist leider noch immer so, dass Frauen sich nicht selbst darum kümmern und zumindest mit kleinen Beträgen für ihre eigene Zukunft vorsorgen. Es kommt aber natürlich auch der Umstand dazu, dass viele Frauen sich eine monatliche Einzahlung in eine entsprechende Vorsorge schlicht nicht leisten können. Kümmern sich Frauen um die Kinder, leisten Familien- oder gar Pflegearbeit, so sollte das jedem Mann auch einen Beitrag für die finanzielle Vorsorge der Frau wert sein.“

Von links nach rechts: iFF Landesobfrau Nabg. Rosa Ecker, MA; Finanzexpertin Martina Roither; iFF Bezirksobfrau Wels GR Carmen Pühringer, MSc
Fotorechte: iFF OÖ

 Nach wie vor erwirtschaften Frauen in Österreich rund 40 Prozent weniger Pension als Männer. Die durchschnittliche Frauenpension liegt bei 1.200 Euro. „In Wels fand kürzlich der erste Vortrag von Martina Roither statt und für einige Anwesende gab es angesichts der Daten und Fakten und beim Betrachten der Einzahlungen ins Pensionssystem durchaus ein Aha-Erlebnis. Immerhin geht es auch um Pensionslücken wegen Betreuungszeiten, Teilzeitarbeit wegen der Versorgung der Familie, aber auch geringfügige Beschäftigung. All diese Umstände führen dazu, dass am Ende der Erwerbstätigkeit zu wenig Pension am Konto landet, um davon seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Wir haben in Österreich durchaus einen Altersarmut vorrangig bei Frauen“, so Ecker.

Laut Roither würden Frauen zwar munterer werden, „sie geben aber die Verantwortung für die Vorsorge gerne ab und bleiben bzw. landen damit in der finanziellen Abhängigkeit im Alter.“ Die Expertin erläuterte das Drei-Säulen-Modell der Pensionsversicherung ebenso wie Anleihen, Fonds, Bausparer oder Lebensversicherungen. „Frauen müssen verstärkt einfordern, dass sie vom Ehemann bzw. Partner finanziell mit einem Beitrag abgesichert werden. Gerade jetzt – in Zeiten hoher Inflation und Teuerung – spüren gerade Frauen, dass ums selbe Geld immer weniger im Einkaufswagen ist. Pensionistinnen, die ohnehin mit einer geringen Pension auskommen müssen, trifft das noch schlimmer“, verweist Ecker darauf, dass der nächste Vortragsabend heute am 26. Juli in Schärding stattfindet. Am 6. August gibt es dann in Pinsdorf (Details auf der Homepage ersichtlich) eine weitere Möglichkeit für Frauen, sich über Finanzvorsorge zu informieren. Weitere Termine sollen folgen.

Quelle: IFF OÖ

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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