OÖ erreicht Steuerbefreiung für Private für PV-Einspeisung ins Stromnetz

„Oberrösterreich ist unter den Bundesländern führend bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen. Wir haben uns aber weitere ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen 200.000 Dächer mit PV-Anlagen in Oberösterreich für eine Verzehnfachung der Sonnenstrom-Erzeugung sorgen. Umso wichtiger ist, dass Finanzminister Magnus Brunner jetzt unsere Initiative aufgegriffen hat und für Private die Einspeisung von Überschuss-Strom aus PV-Anlagen in das öffentliche Stromnetz steuerfrei gestellt hat“, zeigt sich Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner erfreut. „Künftig werden Einkünfte aus der Einspeisung von bis zu 12.500 kWh elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen von der Einkommenssteuer befreit, wenn die Engpassleistung der jeweiligen Anlage die Grenze von 25 kWp nicht überschreitet“, erklärt Landesrat Markus Achleitner. Diese Änderung des Einkommenssteuergesetzes soll schon Mitte Juli in Kraft treten.

Aufgrund der steigenden Energiepreise sehen sich viele private Betreiber einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung im Falle der Überschuss-Einspeisung ins Stromnetz nun erstmals mit der Frage der richtigen steuerlichen Behandlung sowie der Abgabe einer Steuererklärung konfrontiert. „Das hätte eine Hürde für die Beschleunigung des PV-Ausbaus auch in Oberösterreich gebracht. Daher ist es wichtig, dass das Finanzministerium für PV-Anlagen zur privaten Eigenversorgung eine Steuerbefreiung geschaffen hat. Damit wird zusätzlich auch der Verwaltungsaufwand für Privatpersonen verringert“, hebt Landesrat Achleitner hervor.

Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner mit einem Photovoltaik-Paneel.
 Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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