Afghane wollte Polizisten Drogen verkaufen. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Linz

Zwei Kriminalpolizisten des Linzer Stadtpolizeikommandos führten am Abend des 10. Juni 2022 eine Fußstreife durch die Linzer Altstadt durch. Unmittelbar vor einem Lokal in der Hofgasse wurden sie plötzlich von einem 16-jährigen Afghanen aus Linz angesprochen, ob sie „Koks“ kaufen wollten. Die in Zivil agierenden Beamten gaben sich sogleich als solche zu erkennen und durchsuchten den Jugendlichen. Dabei fanden sie vier Klemmsäckchen mit einem weißen Pulver. Der 16-Jährige gab bei seiner Befragung zu Protokoll, dass er einen „Prank“ habe machen wollen, es sich beim Inhalt lediglich um Paracetamol handeln würde und er von seinen Freunden zu dieser Mutprobe überredet worden zu sein. Geplant sei es gewesen, eine fremde Person anzusprechen und einen Drogendeal zu fingieren, um dann anschließend der Person mit der Polizei zu drohen. Die vier Klemmsäcken wurden sichergestellt und werden auf deren tatsächlichen Inhalt geprüft. Der 16-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Bei Wartungsarbeiten Fingerglied abgetrennt

Bezirk Urfahr-Umgebung

Ein 29-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung führte am 11. Juni 2022 um 10 Uhr im Gemeindegebiet von Bad Leonfelden Wartungsarbeiten bei einem Heuladewagen durch. Zum Abschmieren schaltete er die Förderkette ein. Um den Schmiernippel zu finden, griff er mit dem rechten Mittelfinger in eine Öffnung der Abdeckung. Dabei wurde ihm durch die laufende Förderkette das vordere Glied des rechten Mittelfingers amputiert. Der Mann und das abgetrennte Fingerglied wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Kepler Uniklinikum geflogen.

15-Jährige beraubten 12-Jährigen am Welser Bahnhof – Haft

Bezirk Linz Land, Stadt Wels

Zur Festnahme von zwei 15-Jährigen, ein russischer und ein österreichischer Staatsbürger aus dem Bezirk Linz-Land, aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Linz kam es am 10. Juni 2022 gegen 11:30 Uhr an deren Wohnadressen durch zwei Streifen der Polizeiinspektion Ansfelden. Die beiden werden beschuldigt, am 16. April dieses Jahres einen 12-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf am Welser Hauptbahnhof verletzt und ausgeraubt zu haben. Zunächst versetzte der Russe seinem Opfer zahlreiche Faustschläge ins Gesicht und der Österreicher verpasste dem 12-Jährigen eine wuchtige Ohrfeige. Danach nötigten sie dem Jungen sein Mobiltelefon und seine Bauchtasche samt Inhalt ab, indem sie ihm zahlreiche Schläge und Fußtritte gegen den Kopf versetzten und ihn verbal bedrohten. Sogar als das Opfer bereits zusammengekauert am Boden lag, verpassten ihm die beiden noch Schläge und Tritte. Der Österreicher sprang zudem mit beiden Beinen auf den Körper des 12-Jährigen. Dieser erlitt dadurch Hämatome am ganzen Körper, wollte aber keine Anzeige erstatten und suchte auch keine ärztliche Hilfe auf.
Erst durch eine Kontrolle der beiden 15-Jährigen in Linz einige Wochen später, fanden Polizisten das Handy des 12-Jährigen beim Russen. Bei den daraufhin durchgeführten Ermittlungen kam der Sachverhalt ans Tageslicht und die Staatsanwaltschaft Linz verfügte mit richterlicher Bewilligung eine Festnahmeanordnung gegen die beiden Beschuldigten. Sie wurden in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

Verkehrsschwerpunkt-Kontrollen im Bezirk Grieskrichen

Landesverkehrsabteilung OÖ

Eine groß angelegte Schwerpunktaktion hinsichtlich illegalen Tunings, Lärms und Geschwindigkeitsübertretungen wurde in der Nacht auf 11. Juni 2022 im Bezirk Grieskirchen abgehalten. Die technische Überprüfung der Fahrzeuge erfolgte bei der Straßenmeisterei Grieskirchen durch Amtssachverständige des Amtes der oberösterreichischen Landesregierung. Bei der technischen Überprüfung von 14 verdächtigen Fahrzeugen wurden bei fünf Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt. Bei diesen Fahrzeugen wurden die Kennzeichen an Ort und Stelle abgenommen. Insgesamt erstatteten die Einsatzkräfte 32 Anzeigen wegen technischer Mängel. Zudem führten die Polizisten bei 2150 Fahrzeugen Geschwindigkeitskontrollen durch. Davon überschritten 218 Lenker die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, wobei der Höchstwert bei 153 km/h bei erlaubten 100 km/h lag. Ein Autofahrer war ohne Lenkberechtigung, dafür alkoholisiert und unter Suchgifteinfluss unterwegs. Drei weitere Lenker fuhren unter Alkohol- und einer unter Suchtgifteinfluss. Die Suchgiftlenker wurden einem Amtsarzt vorgeführt, für fahruntauglich befunden und Blut und der Führerschein abgenommen. 
Die anwesenden Strafreferenten der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen stellten Strafbescheide in der Höhe von € 5.250,- aus.

Fuhrlohn-Preller prallte gegen Heimbringerdienst

Bezirk Urfahr-Umgebung

Ein 24-jähriger Wiener ließ sich am 11. Juni 2022 um kurz nach Mitternacht mit dem Heimbringerdienst eines Lokals in Gallneukirchen zu einem Zigarettenautomaten fahren. Er schimpfte während der Fahrt bereits mit dem 47-jährigen Lenker und bezahlte beim Aussteigen nicht die geforderten 2 €, sondern ging einfach weg. Als der Fahrer mit dem Wagen zurücksetzte, lief der 24-Jährige plötzlich zurück, prallte gegen die Beifahrerseite und geriet dabei mit seinem Fuß unter den rechten Vorderreifen. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades, verweigerte jedoch ärztliche Hilfe und begab sich auf ausdrücklichen Wunsch zum Wohnhaus seiner Mutter in unmittelbarer Nähe. Ein zuvor noch durchgeführter Alkotest beim Wiener ergab 2,02 Promille.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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