LR Hattmannsdorfer fordert Absicherung der Versorgung von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingsgruppen

Landesflüchtlingsreferent/innen einigen sich auf gemeinsame Vorgangsweise

Wir haben im Ukraine-Krieg eine besondere Verantwortung für Menschen mit Beeinträchtigungen, Waisenkinder und Ältere. Ich habe mich daher auf Bundesebene dafür stark gemacht, dass wir für die Versorgung dieser Gruppen eine schnelle und praktikable Lösung finden und eine Abdeckung der tatsächlichen Kosten vom Bund eingefordert.

Integrations-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer

Besonders die Versorgung von vulnerablen Gruppen, also beispielsweise Menschen mit Beeinträchtigungen oder Ältere, die einen Pflegebedarf haben, stellt die Bundesländer im Zuge der Flüchtlingsunterbringung im Ukraine-Krieg vor eine besondere Herausforderung. Im Rahmen der Landesflüchtlingsreferent/innen-Konferenz wurde auf Initiative von Integration-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer eine entsprechende Forderung der Länder an den Bundesminister beschlossen, um Mehrkosten abzudecken.

Mir war es wichtig, dass wir eine Lösung für diese Personengruppen finden, nur so können wir auch in Zukunft eine gute Versorgung von beispielsweise älteren und pflegebedürftigen Menschen aus der Ukraine gewährleisten. Ich bin froh, dass wir uns mit den anderen Bundesländern einig sind“, zeigt sich Hattmannsdorfer über die Einigung zufrieden.

Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer mit der Vorsitzenden der Flüchtlingsreferentinnen-Konferenz Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler (Burgenland) und Innenminister Mag. Gerhard Karner.
© BMI/Karl Schober

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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