„Willkommen in der roten Bezirkshauptstadt“: SPÖ in Vöcklabruck.

Infolge des überraschenden Sieges bei der Vöcklabrucker Bürgermeisterwahl, wurde die heurige Feier zum Tag der Arbeit in der Bezirkshauptstadt abgehalten.

Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer marschierten vom Freizeitplatz zum Stadtplatz, wo die finale Kundgebung stattfand. Sozialdemokratische Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten Bezirk fanden sich ein, um die Festreden zu hören. Landtagsabgeordnete Doris Margreiter kritisierte unter anderem das „Verpachten von Seegrundstücken an Reiche“ durch die staatseigenen Bundesforste „anstelle diese für den freien Seezugang bereitzustellen“.

Die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Eva Reiter machte auf die aktuelle Situation der Jugendlichen und der in Ausbildung stehenden Menschen aufmerksam: „Nach zwei Jahren der Pandemie trifft uns, die wir oft wenig, oder noch kein Einkommen, haben die Inflation mit voller Härte. Sich etwas nicht Lebensnotwendiges zu kaufen wird für viele unmöglich.“

Festredner Bürgermeister Peter Schobesberger hieß die Teilnehmer in der „roten Bezirkshauptstadt“ willkommen und sprach von einem Aufleben der Sozialdemokratie. Er beklagte, dass in den letzten Jahrzehnten die gesamte Steuerlast den arbeitenden Menschen wie ein schwerer Rucksack umgehängt wurde. Wenn sich Menschen von ihrer eigenen Arbeit nichts mehr aufbauen können, sei das „Gift für jede Gesellschaft“. Verantwortlich dafür sieht Schobesberger „die, die seit meiner Geburt ihren Griff nicht mehr von der Macht lösen können“. Eine deutliche Entlastung derer, die jeden Tag aufstehen wird laut Schobesberger nur die Sozialdemokratie schaffen.

Fotocredit: Erich Steinwendner

Foto: BGM Peter Schobesberger (am Rednerpult), dahinter v.l.n.r. Eva Reiter (SJ Landesvorsitzende), Michael Seemayer (Nationalratsabgeordneter), Doris Margreiter (Bezirksvorsitzende und LAbg.)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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