Bezirk Gmunden: Die Wichtigkeit von Heger und Jäger

Am Samstag 23.4.2022 kam es zu einem besonderen und wichtigen Abschuss eines Rehbockes im Gschwandtner Revier von Franz WAMPL. Bereits vier Tage war er auf der Suche nach einem Rehbock, der sich unglücklicher Weise an einem Viehzaun aus Kunstoffgeflecht, fixiert mit Eisenstangen verfangen hatte. Das stolze Tier konnte sich zwar selbst losreißen, hatte aber dabei einen Kneuel an Plastikgeflecht samt einer ca 2 Meter langen Eisenstange mit dem Gehörn aufgenommen.

Es war dem leidenden Tier nicht möglich, dieses Gewirr abzustreifen. Natürlich verfing er sich immer wieder im Gestrüpp und zwischen den Bäumen. Selbst die Nahrungsaufnahme war nur erschwert möglich. Erst nach vier Tagen entdeckte Franz WAMPL dass bereits erschöpfte Tier. Eine Annäherung mittels Betäubungsgewehr auf die notwendige Distanz war nicht möglich und so blieb nur mehr ein Abschuss übrig, um den Rehbock von seinem Leiden zu erlösen.

„Schade um dieses edle Tier, dass für die Fortpflanzung des WIldbestandes sicher in meinem Revier noch für viel Nachwuchs gesorgt hätte. Der Abschuss war aber die einzige Möglichkeit das Tier zu erlösen. Dies ist auch als Heger und Jäger meine Aufgabe und Pflicht gewesen“, so Franz WAMPL im Gespräch.

Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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