Zeichen der Solidarität: Bereits 150 pensionierte Lehrkräfte haben sich zur Unterstützung der ukrainischen Flüchtlingskinder gemeldet

Seit Beginn des Krieges finden immer mehr Familien Sicherheit in Oberösterreich. Bereits mehr als 600 Kinder und Jugendliche besuchen hier die Schule. Um eine bestmögliche Bildung dieser zu ermöglichen, baten Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer pensionierte Lehrkräfte um Unterstützung.

„Wir freuen uns über bis dato 150 positive Rückmeldungen. Jede und jeder von diesen pensionierten Lehrkräften zeigt damit ihre noch immer anhaltende Liebe zum Beruf. Vielen Dank für Ihr gezeigtes Engagement und viel Erfolg beim erneuten Einsatz für das Bildungsland Oberösterreich“, so Haberlander und Klampfer.

Knapp 20 bereits pensionierte Lehrkräfte sind aktuell wieder angestellt, ihre Verträge laufen bis Ende des laufenden Unterrichtsjahres. Ihre Aufgaben sind vielseitig. Einerseits geht es um die direkte Unterstützung und Begleitung der betroffenen Kinder und Jugendlichen, zum anderen natürlich aber auch um eine Entlastung und Bestärkung der Kolleginnen und Kollegen.

„Die vertriebenen Schülerinnen und Schüler an den Schulen freuen sich jeden Tag mehr über die Möglichkeiten, die ihnen hier geboten werden. Durch ihren Schulbesuch erhalten sie nicht nur den wichtigen Zugang zur Bildung, sondern finden auch Freundinnen und Freunde, die sie die dramatischen Ereignisse in ihrem Heimatland ein wenig vergessen lassen. Es ist schön zu sehen, mit welcher Herzlichkeit und Offenheit diese Kinder in der Gemeinschaft aufgenommen werden“, so Haberlander und Klampfer abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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