Salzburgs Betriebe vom Umwelt- und Klimaschutz überzeugt

Beratung boomt: 27,5 Millionen Euro investiert / Pro Jahr 4.100 Tonnen CO2 und 17 Gigawattstunden Energie eingespart

Salzburger Landeskorrespondenz, 11. April 2022

(LK)  Auf knapp 11.000 Beratungsstunden brachte es das umwelt service salzburg (uss) im Jahr 2021. Mit mehr als 500 Umweltmaßnahmen können so jährlich 4.100 Tonnen CO2 sowie 17 Gigawattstunden Energie eingespart werden. „Die Nachfrage ist ungebrochen hoch. Das zeigt, dass Salzburger Betriebe zukunftsorientiert arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Ob Klein- oder Großbetrieb, über die Beratung sind Umweltinvestitionen in der Höhe von 27,5 Millionen Euro ins Rollen gekommen. Auch eine deutlich höhere Einsparung an fossilen Heiz- und Treibmitteln, insgesamt zehn Gigawattstunden pro Jahr, weniger Materialverbrauch, eine bessere Recyclingquote und 38 Tonnen weniger Abfall schlagen positiv zu Buche.

Zahlen bestätigen Erfolgskurs

„Über das Beratungsprogramm des umwelt service salzburg konnten bereits viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen in das umweltfreundliche Boot geholt werden“, so Schellhorn. Insgesamt 456 Beratungen wurden 2021 vermittelt. Dabei wurden nicht nur Klein- und mittlere Unternehmen bei ihren umweltfreundlichen und klimabewussten Projekten unterstützt, sondern auch Großbetriebe profitierten von dem vielfältigen Beratungsangebot. Die Anzahl der umgesetzten Maßnahmen ist im vergangenen Geschäftsjahr gleich hoch geblieben – über 500 Umweltmaßnahmen haben Salzburger Unternehmen realisiert. Hilfreich dabei waren zahlreiche Förderungen von Bund und Land.

Weniger fossile Heizmittel, mehr erneuerbarer Strom

Inhaltlich waren im Jahr 2021 vor allem Beratungen zur E-Mobilität gefragt, was wiederum zu einer hohen Einsparung an fossilen Treibstoffen führt – immerhin 231.000 Liter weniger an Benzin und Diesel pro Jahr. Ähnlich verläuft der Trend bei der Einsparung von fossilen Heizmitteln, nämlich 7.400 Gigawattstunden weniger pro Jahr. „Unternehmen reduzieren stetig und konsequent die Verwendung von fossilen Heizmitteln, und verwenden gleichzeitig immer mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen“, betont Schellhorn und erklärt: „Die aktuell steigenden Preise für Energie und Rohstoffe, aber auch die Lieferschwierigkeiten aufgrund fehlender Ressourcen sowie die große Abhängigkeit von Lieferanten und Märkten erhöhen den Bedarf für diese Beratungsleistungen“.

Passt zusammen: Klimaschutz und Wirtschaft

„Immer mehr Salzburger Unternehmen engagieren sich im Klimaschutz und setzen im Betrieb umfangreiche Maßnahmen, durch welche wertvolle Ressourcen gespart werden, denn zwischen Klimaschutz und Wirtschaft steht kein ,Oder‘ sondern ein ,Und‘“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. „Den Mehrwert erkennen auch die Betriebe sehr schnell. Durch clevere Investitionen in Ressourcenschonung und Energieeffizienz lässt sich auch meist Geld sparen“, betont uss-Geschäftsführerin Sabine Wolfsgruber und fügt abschließend hinzu: „Sollten sie für Ihren Betrieb ein größeres Projekt planen, können Sie sich jederzeit zu einem unabhängigen und kostenlosen Erstgespräch anmelden.“

©Land Salzburg/Franz Neumayr

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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