Red Bulls bereit für erstes Auswärts-Finalspiel in Ungarn

Paul Huber: „So ein Hexenkessel taugt uns eigentlich“
Salzburg, 6. April 2022 | Der EC Red Bull Salzburg ist gestern nach einem langen und intensiven ersten Finalspiel der win2day ICE Hockey League zuhause gegen Hydro Fehérvár AV19 in der Best-of-Seven-Serie in Führung gegangen, wenn gleich der Treffer zum 2:1-Sieg erst in der zweiten Verlängerung fiel. In dem packenden Duell spielten beide Teams auf Augenhöhe und standen sich auch in kämpferischer Hinsicht in nichts nach. Morgen, Donnerstag, steigt in Székesfehérvár das zweite Spiel (19:45 Uhr, Puls24). Mitreißende Stimmung in der Salzburger Eisarena, ein knackiges erstes Finalspiel, das kaum Wünsche offenließ und am Ende Salzburg als Sieger in der 85. Minute – so haben sich die Fans der Red Bulls den Auftakt in die Playoff-Finalserie vorgestellt. Auch die Red Bulls selbst sind überglücklich mit dem ersten Sieg, musste er sich doch hart erarbeitet werden, denn die ungarischen Gäste haben sich als ebenbürtiger Gegner herausgestellt und hatten ihrerseits Möglichkeiten, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. „Uns war klar, dass es härter werden wird als noch in der Halbfinalserie“, sagt Stürmer Paul Huber. „Die Ungarn haben ein sehr gutes Spiel gemacht, aber wir haben auch super gespielt und jetzt geht es in Székesfehérvár weiter um den zweiten Sieg.“ Die Karten liegen jetzt also auf dem Tisch und beide Teams wissen nun, was sie im zweiten Spiel erwartet. Die Red Bulls reisen heute nach Székesfehérvár, wo sie morgen im Hexenkessel der Gábor Ocskay Jr. Ice Hall erstmals in der Finalserie auswärts bestehen müssen. Empfangen von 3.500 frenetischen Zuschauern wollen die Red Bulls versuchen, weiter an ihrem Spiel festzuhalten und die Stimmung auch für sich selbst zu nutzen, sagt der 21-jährige Steirer: „So ein richtiger Hexenkessel taugt uns eigentlich. Auch wenn die Stimmung gegen uns gerichtet ist, es gibt dir trotzdem Motivation, wenn du die Fans hörst.“ In sportlicher Hinsicht gibt es indes noch Luft nach oben, so der Stürmer: „Wir haben gestern nicht unser bestes Spiel gemacht. Es gibt Wege, wie wir uns noch verbessern können.“ Das hat auch Head Coach Matt McIlvane gestern nach dem Spiel so gesehen und er fiebert dem morgigen Auswärtsspiel genauso entgegen wie seine Mannschaft: „Wenn du in eine Halle wie die in Székesfehérvár kommst, erwartest du kein leichtes Spiel. Du erwartest Kampf und das ist es, was uns die gesamte Serie begleiten wird. Wir freuen uns aber trotzdem auf die Atmosphäre, es ist neuerlich eine schöne Herausforderung.“ 

Auch Ty Loney freut sich, endlich diese Final-Atmosphäre auf dem Eis erleben zu können. Der 30-jährige Amerikaner sitzt im Bus nach Ungarn und wird morgen nach drei Wochen Verletzungspause wahrscheinlich sein Comeback geben. Los geht es um 19:45 Uhr, live auf Puls 24.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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