Einbrecher-Trio festgenommen. Aktuelle oö. Polizeimeldungen

Bezirk Urfahr-Umgebung

Drei beschäftigungslose, tschechische Staatsangehörige – ein 36-Jähriger, eine 50-Jährige und eine 51-Jährige – reisten am 2. sowie am 6. März 2022 nach Österreich ein, um Eigentumsdelikte zu begehen.
Die 51-Jährige wurde am 6. März 2022 im Zuge eines versuchten Baustellencontainer-Einbruchdiebstahls am Tatort in Engerwitzdorf betreten bzw. festgenommen. Nach Rücksprache mit der Linzer Staatsanwaltschaft wurde die Beschuldigte auf freien Fuß angezeigt. Die anderen beiden Beschuldigten konnten am 6. März 2022 vorerst flüchteten. In derselben Nacht – nachdem sie bei einem Mehrparteienhaus einzubrechen versuchten – lösten sie einen Alarm aus und wollten bei einem weiteren Mehrparteienhaus in Engerwitzdorf einbrechen und aus dem Fahrradraum insgesamt vier Fahrräder stehlen.
In Tatortnähe wurden die beiden Täter betreten und mit Diebesgut und Einbruchswerkzeug von der Polizei festgenommen. Die beiden Beschuldigten wurden nach telefonischer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz in die JA Linz überstellt. Ihnen konnten bislang insgesamt zehn Straftaten nachgewiesen werden. Diebesgut mit einer Schadenssumme in der Höhe von mehr als 12.000 Euro wurde von den Tätern erbeutet. Teile der Beute verkauften die Täter angeblich bereits weiter. Die vier Fahrräder und andere Gegenstände, welche in Engerwitzdorf am 6. März 2022 gestohlen bzw. zum Abtransport bereitgestellt worden waren, konnten sichergestellt und den Geschädigten ausgefolgt werden.

Familienstreit endete mit Festnahme – Polizisten verletzt

Bezirk Ried

Familienstreit endete mit Festnahme – Polizisten verletzt

Montagnachmittag eskalierte ein Familienstreit in Ried im Innkreis. Beim Eintreffen der Beamten sollten Vater, Mutter, Sohn und Tochter räumlich getrennt befragt werden. Der stark betrunkene 44-jährige Mann machte dies jedoch unmöglich, da er sich unentwegt aggressiv gegenüber den einschreitenden Beamten verhielt. Er musste schließlich nach mehreren Abmahnungen festgenommen werden. Dabei verletzte er einen der Beamten. Dessen 19-jährige Sohn wollte die Festnahme seines Vaters verhindern, woraufhin dieser ebenfalls festgenommen werden musste. Dabei wurde ein weiterer Beamter verletzt. Ein Alkotest bei dem 44-Jährigen ergab einen Wert von 1,92 Promille. Vater und Sohn werden nach erfolgter Einvernahme auf freiem Fuß wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt an die Staatsanwaltschaft angezeigt.

Drogenlenker fuhr Schlangenlinien

Bezirk Linz-Land

Ein 24-jähriger Drogenlenker fiel aufgrund seiner Schlangenlinien-Fahrt auf der B1 im Gemeindegebiet Hörsching auf und wurde von der Polizei angehalten. Der Polizist, dem die unsichere Fahrweise auffiel, war am Weg zur Arbeit. Er verständigte sofort die örtlichen Kollegen. Der 24-jährige Mann aus Wels gab an, zuletzt vor zwei Tagen Suchtgift konsumiert zu haben. Der Lenker wurde auf Grund eindeutiger Indizien auf eine Suchgiftbeeinträchtigung zur klinischen Untersuchung durch einen Arzt aufgefordert. Diese verweigerte er. Zudem wurde bekannt, dass der 24-Jährige keinen gültigen Führerschein besitzt und das Fahrzeug ohne Erlaubnis des Zulassungsbesitzers in Betrieb genommen hat. Anzeigen folgen.

Verkehrsunfall mit Verletzung

Bezirk Rohrbach

Ein 21-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Rohrbach lenkte am 05. April 2022 gegen 7:30 Uhr seinen PKW auf der L1543, Schöfgattern-Straße, bei tief winterlichen Fahrbahnverhältnissen, von Oberkappel kommend, in Fahrtrichtung Kollerschlag. In der Walddurchfahrt vor Mistlberg geriet er mit seinem Fahrzeug, welches mit Sommerreifen ausgerüstet war, ins Rutschen, kam links von der Fahrbahn ab und streifte einen Baum, bevor es 30 Meter weiter, auf der Straßenböschung zum Stillstand kam. Der Autolenker wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung ins Klinikum Rohrbach eingeliefert, während seine 1,5-jährige Tochter, welche im Fond des Fahrzeuges, im Kindersitz mitfuhr, unverletzt blieb. An seinem PKW entstand vermutlich Totalschaden. Kurz nach dem Unfall des 21-Jährigen kam dessen Gattin, mit ihrem Fahrzeug, welches ebenfalls mit Sommerreifen ausgerüstet war, an der Unfallstelle an, geriet ebenfalls ins Rutschen und kam erst im Straßengraben zum Stillstand. Bei diesem Folgeunfall wurde lediglich ihr eigener Wagen beschädigt und niemand verletzt.

Zugunfall

Bezirk Rohrbach

Bezirk Rohrbach
Ein 35-jähriger Lokführer lenkte einen Antriebswagen auf einer Schulungsfahrt von Aigen/Schlägl kommend in Fahrtrichtung Urfahr. Im Zug befanden sich noch vier weitere Personen. Im Bereich von Hehenberg lag plötzlich ein größerer, massiver Felsbrocken auf dem Gleiskörper. Der Felsblock dürfte sich vom rechtsseitig neben dem Zug gelegenen Hang gelöst haben und auf den Gleiskörper gefallen sein. Trotz der durch den Lokführer sofort eingeleiteter Vollbremsung kam es zu einer Kollision mit dem Felsbrocken. Der Bahnräumer, welcher im eigentlichen Sinn dazu dient, Hindernisse zur Seite zu schieben, prallte im vorderen, unteren Bereich des Zuges gegen den Felsblock. Der Felsblock wurde in viele Einzelteile zerlegt, der Bahnräumer wurde massiv beschädigt. Aufgrund der Wucht des Anpralles wurde der Zug auf der linken Seite bis in etwa zur Hälfte aus den Gleisen gerissen. Der Zug verblieb jedoch mit dem Rest am Gleiskörper und stürzte dadurch nicht in das nahegelegene Bachbett der Großen Mühl. Durch den Unfall wurde niemand verletzt. Sowohl Zug als auch Gleiskörper wurden massiv beschädigt. Wann der Gleiskörper bzw. die Fahrstrecke wieder für den Schienenverkehr freigegeben wird, ist derzeit noch unklar.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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