Red Bulls fiebern dem Start der finalen Meisterschaftsrunde entgegen Dominique Heinrich: „Wollen mit einem Sieg in die Serie starten“

Salzburg, 4. April 2022 | Morgen, Dienstag, beginnt die Playoff-Finalserie der win2day ICE Hockey League zwischen dem EC Red Bull Salzburg und Hydro Fehérvár AV19 mit dem ersten Spiel in Salzburg (19:45 Uhr, Puls 24). Für die Red Bulls ist es die erste Finalrunde seit 2018, die Ungarn haben es in der ICE Hockey League zum ersten Mal überhaupt in die Schlussrunde gebracht. Der ICE Hockey League-Champion wird im Best-of-Seven-Modus ermittelt.   Am letzten Freitag hat sich Hydro Fehérvár AV19 mit dem vierten Sieg im fünften Halbfinalspiel in Villach fürs Finale qualifiziert und damit insgesamt nur ein Spiel mehr als die Red Bulls gebraucht, die Endrunde zu erreichen. Die hatten bereits am Mittwoch davor in Wien im vierten Spiel alles klar gemacht und sind im Playoff somit bislang ohne Niederlage geblieben. In diesem Punkt sind beide Teams also bis jetzt fast im Gleichschritt marschiert und eine Frage hat sich damit erübrigt; nämlich ob eine längere Pause, wie sie die Red Bulls neuerlich hatten, mehr hilft oder eher nicht. Auch die Ungarn hatten, wenn sie morgen in Salzburg antreten, drei Tage Pause, während es bei den Red Bulls derer fünf sind.   In sportlicher Hinsicht waren die Red Bulls im direkten Saisonvergleich mit 3:1 Siegen im Grunddurchgang das bessere Team. Die Ungarn stehen aber nicht ohne Grund im Finale. In den letzten Runden des Grunddurchgangs haben sie sich kontinuierlich gesteigert und schließlich im Playoff eine ganz starke Performance gezeigt. Die Red Bulls haben sich dafür seit Mitte Dezember an der Spitze des Grunddurchgangs behauptet und ihre Stärken bisher auch im Playoff ausgespielt.   Salzburgs Kapitän Thomas Raffl fiebert nun dem ersten Finalduell entgegen: „Wie verspüren große Vorfreude. Wir wissen, dass wir zurzeit Top-Eishockey aufs Eis bringen, sind perfekt eingestellt und können es kaum erwarten, loszulegen. Mit den Ungarn erwarten uns keine Geheimnisse. Wir haben ja schon viermal gegen sie gespielt und erwarten eine sehr offensivstarke Mannschaft. Sie vereinen ein bisschen die besten Eigenschaften von Znojmo und Wien [Viertel- bzw. Halbfinale] zusammen, aber wir werden Wege finden, ihr Spiel zu stören.“   Auch Routinier Dominique Heinrich ist trotz aller Erfahrung „immer noch ein bisschen aufgeregt, was ja auch schön ist. Man merkt, dass jeder in der Mannschaft darauf brennt, dass es endlich losgeht. Mit dem ersten Spiel legt sich dann auch die Nervosität ein bisschen. Aber wir können prinzipiell mit viel Selbstvertrauen in die Serie gehen, auch wenn das sicher ein harter Kampf gegen Fehérvár wird.“   Zum Auftakt auf heimischem Eis meint der Verteidiger: „Ein Sieg im ersten Spiel zuhause wäre natürlich wichtig. Wir wollen gut in die Partie starten und den Fokus halten, wollen Shift für Shift, Drittel für Drittel spielen und dort weitermachen, wo wir bei den letzten zwei Serien aufgehört haben. Aber ich bin guter Dinge, dass unsere Mannschaft das packen wird.“   Ein wichtiger Faktor dabei sind auch die Zuschauer: „Es hilft uns ungemein, wenn uns die Fans mit toller Stimmung im Stadion unterstützen. Wir freuen uns auf die Zuschauer und werden alles geben, für sie heuer wieder den Titel zu holen.“ Es gibt noch Tickets, los geht es in der Salzburger Eisarena am Dienstag um 19:45 Uhr.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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