Ein kräftiges Weidmanns Heil im Konkresshaus Toskana Gmunden

Am Sonntag 3.4.2022 konnte nach langer Durststrecke im Konkresshaus Toskana Gmunden der Bezirksjägertag 2022 abgehalten werden. Bereits seit drei Tagen herrschte auf Toskana reges Treiben. Da wurde die diesjährige Trophäenschau sorgsam vorbereitet und mit Stolz konnte man heute die Jagdtrophänen des Bezirkes bewundern. Auch der große Toskanasaal war geschmackvoll mit Tierpräparaten von Stefan GRATZER, Tierpräparator aus Ebensee und mit heimischen Fichtenbäumen dekoriert.Ein würdiger Rahme für die Hubertusmesse, abgehalten durch Pater JAKOBUS mit Unterstützung von Bezirksjäger Stv. Franz WAMPL aus Gschwandt.

Musikalisch wurde sowohl die Messe als auch der darauf folgende Bezirksjägertag durch die Jagdhornbläsergruppe aus Viechtwang gestaltet.Bezirksjägermeister Johann ENICHLMAIR konnte bei der Eröffnung eine schier endlos scheinende Liste an Ehrengästen begrüßen. Allen voran BH Ing.Mag. Alois Lanz, die beiden Nationalrätinnen Bettina ZOPF und Elisabeth FEICHTINGER, Gmundens BGM Mag. Stefan KRAPF, Landesjägermeister Herbert SIEGHARTSLEITNER, DDI.Dr. Ulrich WOLFMAYR, BK Christian ZIERLER, Bezirkshundereferent Hubert SPITZER und viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Land,- und Forstwirtschaft und natürlich alle Jagdkolleginnen und Kollegen, einfach gesagt „alle JAGA!“ Mit einem „Jagd vorbei“ durch die Jaghornbläser wurde in einer Gedenkminute an 14 verstorbene Jäger aus dem Bezirk Gmunden gedacht. In den Grußworten von Mag. Alois LANZ, BGM Stefan KRAPF, BBK Christian ZIERLER, LA Bettina ZOPF und Dr. Ulrich WOLFMAYR wurde immer wieder die Wichtigkeit der Jagd für unser Land und das Gleichgewicht der Natur betont. Jagd ist nicht nur eine Befriedigung des Beutetriebes der Menschen, den es ja seit Menschengedenken gibt, Jagd bedeutet Hegen und Pflegen und eine Regulation des Wildbestandes. Wichtig ist hier die gute Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft und Land,- Forstwirtschaft. Die Abschussquote des Landes wird gesetzlich geregelt und festgesetzt, so wurden lt. Ausführungen von Bezirksjägermeister Johann ENICHLMAIR im Bezirk im vergangenen Jagdjahr ca  7600 Stück größeres Wild wie Rot,- Gams,- Reh,- und Schwarzwild erlegt und ca 1300 Stück Niederwild zur Strecke gebracht. Der Jagderfolg wurde durch die Jagdhornbläsergruppe Viechtwang mit dem Stück „Verblasen der Jahresstrecke“ abgeschlossen. Vor der Bühne wurden die ausgezeichneten Trophäen in Gold, Silber und Bronze für Hirsch, Gams m/w und Reh präsentiert. Der kapitalste 12 jährige Hirsch der Geschichte der Jägerschaft Gmunden wurde 2021 im Revier Schwarzenbach durch Frau Waltraud MITTERBAUER erlegt. Die Trophäe erreichte eine Punktezahl von 218,42. Zum 70er machte sich Hubert SPITZER sein wohl schönstes Geschenk mit dem Abschuss eines 14 Jahre alten Hirsches im Revier Rindbach. Mit 193,08 Punkte erreichte diese Trophäe die Silbermedaille. Hubert SPITZER`s Freude brachte er mit einem „gewaltigen Juchhei“ zum Ausdruck.

Natürlich wurden auch die weiteren Medaillengewinner namentlich aufgerufen und  mit einem herzlichen Weidmanns Heil beglückwünscht.   Im Bereich der Fortbildung gibt es auch ein reichhaltiges Angebot an Kursen und Seminaren. Die Jagd ist aus der Gesellschaft nicht wegzudenken und verdient Respekt und Anerkennung. Dies kann nur funktionieren, wenn Politik, Bevölkerung und Jägerschaft gemeinsam für unser Land bereit sind, einen Beitrag zu leisten. Dies trifft für den Jagdbezirk Gmunden erfreulicher Weise zu und Bezirksjägermeister Johann ENICHLMAIR schloss den Bezirksjägertag mit einem „Weidmanns heil!“

Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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